Mehr Leistung für Dateisysteme
Diskeeper stellt Leistungs-Kalibrierung für Festplatten vor
Diskeeper hat mit I-FAAST eine "Disk-Leistungs-Kalibrierung" vorgestellt, welche die Leistung von Dateisystemen erhöhen soll. Dazu überwacht I-FAAST den Dateizugriff und ordnet die Daten auf dem Laufwerk entsprechend dieser Zugriffsanalyse, um so einen Geschwindigkeitsvorteil zu erzielen.
I-FAAST steht für "Intelligent File Access Acceleration Sequencing Technology" und wird von Diskeeper auch als "Disk-Leistungs-Kalibrierung" bezeichnet. Für das Verfahren kommen speziell entwickelte Benchmarks zum Einsatz, die auf den jeweiligen Disk-Volumes laufen und dort deren Leistungseigenschaften erlernen.
Im Anschluss daran kann der Benchmark Volumes auf die Zugriffshäufigkeit von Dateien hin überwachen und auf dieser Basis entscheiden, welche Dateien besonders häufig angefordert werden. Analyse-Techniken verhindern dabei eine "Irreführung" durch Dateien, auf die erst kürzlich zugegriffen wurde, verspricht der Hersteller. Diskeeper erwartet durch I-FAAST eine Leistungssteigerung von 10 bis 80 Prozent.
Auf einem Laufwerk, einem Array oder einer Partition haben verschiedene Regionen unterschiedliche Leistungsdaten. Bisher ging man nach Diskeeper-Angaben davon aus, dass diese Regionen vorhandenen sind und versuchte Vorteile daraus zu erzielen, indem Dateien an die "Außenseite" der Laufwerke platziert wurden, wo die Daten dichter gepackt werden.
Wie Diskeeper weiter erklärt, arbeiten Dateisysteme auf einer logischen Ebene, auf der ignoriert wird, wie proprietäre Disk-Controller auf der physikalischen Ebene die Dateien platzieren. Zusätzlich sei das Konzept einer Speichereinheit mit einer "Außenseite" sehr stark vereinfacht, betrachtet man die Architekturen von RAID, SANs und die Verwendung von logischen Partitionen.
Mit Hilfe von I-FAAST sollen Dateien nun in eine Reihenfolge gebracht werden, welche die Vorteile sowohl der logischen Eigenschaften als auch der physikalischen Gegebenheiten des Laufwerks oder der Partition ausnutzen. Diskeeper versichert, dass das System intelligent genug ist, um auf Änderungen zu reagieren. Wenn sich die Anforderungen in einem gegebenen System verändern, könne das Verhalten automatisch angepasst werden.
Derzeit ist noch nicht bekannt, ob I-FAAST als neues Produkt auf den Markt kommen wird oder ob es in vorhandene Produke integriert wird. Dies will Diskeeper erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
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Wenn ihr euch über Scientology informieren würdet wüsstet ihr, was Scientology mit...
Pssst! Ist doch kein GNU/Linux! ;-)
Komisch, da verbraucht die EU einen nicht unerheblichen Teil ihrer teuren politischen...