Billige 3D-Speicher-Chips sollen Flash-Speicher ergänzen
Matrix hat sich seit seiner Gründung 1998 auf einmal programmierbare, integrierte, dreidimensionale Schaltkreise spezialisiert und hält in diesem Bereich rund 100 Patente. Die Speichertechnik kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Daten nicht mehr geändert werden müssen und ist im Vergleich zu Flash-Speicher deutlich günstiger herzustellen.
Dabei trägt Matrix mehrere Speicher-Schichten auf ein herkömmliches Silizium-Substrat auf. Einmal programmiert lassen sich die Daten auf den Chips allerdings nicht mehr verändern. Daher sei die Technik eher komplementär zu Flash-Speicher, weniger eine Konkurrenz, so SanDisk. Das Unternehmen will die Produkte auch weiterhin verkaufen.
Derzeit kommt die Technik von Matrix vor allem für Videospiele zum Einsatz. SanDisk hofft aber, sie auch über diesen Bereich hinaus anderen Inhalteanbietern schmackhaft machen zu können. So will SanDisk die Chips in seinen "Gruvi-Cards" einsetzen, die als Musikmedium positioniert sind.
SanDisk zahlt für die Übernahme rund 250 Millionen US-Dollar, 238 Millionen davon in neuen SanDisk-Aktien. Rund 12 Millionen Euro fließen in bar.
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