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Internationale Bilddatenbank gegen Kinderpornografie

Bundesregierung leistet Anschubfinanzierung von 400.000 US-Dollar. Die Bundesregierung will sich mit einer Anschubfinanzierung von 400.000 US-Dollar an den Kosten für die Einrichtung einer internationalen Bilddatenbank zur Bekämpfung der Kinderpornografie bei Interpol beteiligen.
/ Jens Ihlenfeld
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In der Einrichtung der gemeinsamen Datenbank sieht Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) einen wichtigen Meilenstein für die Bekämpfung der Kinderpornografie: "Mit ihrer Hilfe werden Straftäter früher erkannt und unschädlich gemacht werden können", so Schily.

Die Justiz- und Innenminister der G8-Staaten haben innerhalb der vergangenen Jahre mit Hilfe von Experten eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Internet entwickelt. Ihr Ziel besteht darin, die internationale Zusammenarbeit zu verbessern, präventive Maßnahmen zu ergreifen und die Kooperation zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der Wirtschaft zu intensivieren.

Auf Initiative wurde auch eine internationale Bilddatenbank in den Maßnahmenkatalog mit aufgenommen. Diese soll Bilder von Opfern, Tätern und Tatorten enthalten und auch biometrische Merkmale erfassen. Damit werde es künftig möglich sein, Opfer, Täter und Tatorte besser zu identifizieren und den Tätern das Handwerk zu legen, heißt es aus dem Bundesinnenministerium. Ermittlungen in mehreren Staaten könnten so besser koordiniert werden.

Mit der Anschubfinanzierung von 400.000 US-Dollar sollen erste Ausschreibungsunterlagen erstellt sowie Hardware beschafft werden.


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