O3: Microsoft Office lernt OpenDocument
Das Plug-In hört auf den Namen "OpenOpenOffice" oder kurz O3 und basiert auf den Microsoft-Office-Filtern von OpenOffice.org.
Hinter dem OpenDocument-Plug-In für Microsoft Office steht die Gruppe "Open Source Victoria" (OSV), eine Industrievereinigung von rund 100 Unternehmen, die sich für freie und Open-Source-Software engagieren. Um die Verbreitung des freien Office-Formats OpenDocument zu fördern, will man das Format auch Nutzern von MS Office zugänglich machen.
Letztendlich soll die Software nur die MS-Office-Filter von OpenOffice.org nutzen, um Dateien von Microsofts proprietärem Format in das freie Office-Format zu konvertieren. Ausgeführt wurde das Ganze als Plug-In für MS Office, so dass damit auch Nutzer von MS-Office-Dateien im OpenDocument-Format lesen können.
Technisch will Phase N die Anbindung über SOAP realisieren, wobei C#/.NET als Anbindung zu MS Office und Perl als Anbindung an OpenOffice.org genutzt werden soll. Als Mittler kommt letztendlich SOAP ins Spiel, denn Nutzern von MS Office will man nicht abnötigen, OpenOffice.org komplett zu installieren.
Wann und unter welchen Bedingungen die Software zum Download angeboten werden soll, ist unklar. Details zum O3-Projekt finden sich unter phase-n.com/openopenoffice(öffnet im neuen Fenster).
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