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Power Mac G5 Quad: Apple mit vier Recheneinheiten

Rechenmonster für leistungshungrige Anwendungen. Apple hat eine neue Power-Mac-G5-Desktop-Modellserie vorgestellt. Das Spitzenmodell in der Produktpalette ist nun der Power Mac G5 Quad. Er ist mit zwei PowerPC-G5-Dual-Core-Prozessoren mit 2,5 GHz ausgerüstet. Durch die insgesamt vier Recheneinheiten erklärt sich auch die Namensgebung Apples.
/ Andreas Donath
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Die Dual-Core-Prozessoren sind mit einem jeweils 1 MByte großen L2-Cache ausgerüstet, ihr Front-Side-Bus ist mit jeweils 1,25 GHz getaktet. Standardmäßig sind 512 MByte Speicher (533 MHz DDR2 SDRAM) dabei, die sich auf bis zu 16 GByte aufstocken lassen.

Dazu kommen eine Nvidia GeForce 6600 mit 256 MByte-GDDR-SDRAM, eine 250 GByte fassende Serial-ATA-Festplatte (7200 U/Min) sowie drei noch freie PCI-Express- Slots (zwei 4-Lane-Slots und ein 8-Lane-Slot). Der Rechner wird mit einem 16fach-SuperDrive mit Double-Layer-Unterstützung ausgeliefert.

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Einige Geschwindigkeitsvergleiche lieferte Apple gleich mit. So soll Final Cut Pro 5 auf dem neuen "Power Mac G5 Quad" Videos in normaler TV-Auflösung bis zu 60 Prozent schneller kodieren als auf dem "Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5". LightWave 3D soll auf dem neuen Quad Animationen bis zu 59 Prozent schneller als der oben genannte Vergleichsrechner berechnen können und der Benchmark Bioinformatics (BBS Version 3) soll einen Vergleich von Gensequenzen bis zu 39 Prozent schneller erledigen.

Der Apple Power Mac G5 Quad ist ab 3.299,- Euro erhältlich.

Darüber hinaus hat Apple auch zwei neue "Power Mac G5 Dual"-Rechner mit 2 und 2,3 GHz angekündigt. Während das 2-GHz-Modell einen mit 1 GHz getakteten Front-Side-Bus aufweist, sind es bei dem 2,3-GHz-Rechner 1,15 GHZ. Die Rechner sind entweder mit der Nvidia GeForce 6600 LE mit 128 MByte Videospeicher bzw. der Nvidia GeForce 6600 mit 256 MByte Videospeicher bestückt.

Beide Geräte sind standardmäßig mit 512 MByte Hauptspeicher ausgerüstet und können bis zu 16 GByte adressieren. Beim 2-GHz-Power-Mac ist eine 160-GByte-SATA-Festplatte dabei, bei 2,3-GHz-Boliden sind es je 250 GByte. Dazu kommt jeweils das 16fach-SuperDrive mit Double-Layer-Unterstützung und drei freie PCI-Express-Slot.

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Alle hier genannten Geräte haben darüber hinaus einen FireWire-800-Port, zwei FireWire-400-Ports, vier USB-2.0-Anschlüsse und einen optischen und digitalen Audio-Ein- und Ausgang sowie Gigabit-Ethernet. Die Mighty Mouse und die schnurgebundene Apple-Tastatur gehören zum Lieferumgang.

Zu den Austattungsoptionen aller Geräte gehören WLAN (AirPort Extreme) und Bluetooth 2.0+EDR sowie bis zu zwei 500 GByte große Serial-ATA-Festplatten, eine Nvidia GeForce 7800 GT mit 256 MByte-GDDR3-SDRAM oder eine Nvidia Quadro FX 4500 mit 512 MByte- GDDR3-SDRAM sowie AirPort Extreme und ein Bluetooth Modul, ein Xserve-RAID und eine Fibre-Channel-PCI-Express-Card.

Der 2-GHz für 1.999,- Euro und der 2,3-GHz-"Power Mac G5 Dual" für 2.499,- Euro sollen ab sofort zu haben sein, der Quad erst im November 2005.

Nebenbei wurde der Listenpreis des 30-Zoll-Cinema-Displays auf 2.619,- Euro reduziert. Die Preise von Displays und vielen anderen Hardwaregeräten kann man im Golem.de-Preisvergleich unter markt.golem.de tagesaktuell recherchieren.


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