• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft mit eigenen "Open-Source-Lizenzen"?

Neue Shared-Source-Lizenzen zeigen Open-Source-Eigenschaften

Mit seiner Shared-Source-Strategie reagierte Microsoft einst auf die wachsende Popularität von Open Source und gewährte zumindest einen Einblick in den eigenen Quellcode. Jetzt veröffentlicht das Unternehmen neue Shared-Source-Lizenzen, die zum Teil typische Eigenschaften von Open-Source-Lizenzen aufweisen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neuen Lizenzen sollen knapp und verständlich, effektiv und modern sowie wirtschaftsfreundlich sein, so Microsoft. Sie decken ein breites Spektrum an typischen Lizenzmodellen ab.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Allianz Versicherungs-AG, München Unterföhring

Allen voran die "Microsoft Permissive License" (Ms-PL), die Nutzern weit gehende Freiheiten lässt. Sie erlaubt es, Quelltexte einzusehen, zu verändern und zu verbreiten, auch zu kommerziellen Zwecken. So können auch Änderungen an Programmen weitergegeben werden. Die Lizenz räumt auch die Möglichkeit ein, Lizenzgebühren zu verlangen.

Eine Abwandlung dieser Lizenz stellt die "Microsoft Limited Permissive License" (Ms-LPL) dar, die eine Einschränkung auf die Windows-Plattform enthält.

Eine Lizenz mit einem gewissen "viralen" Charakter stellt die "Microsoft Community License" (Ms-CL) dar. Sie verlangt, dass, sobald Quellcode, der der Lizenz unterliegt, in eigenen Dateien genutzt wird, auch der übrige in dieser Datei enthaltene Quellcode unter der gleichen Lizenz angeboten werden muss. Ähnlich der Mozilla Public License (MPL) beschränkt sich dieser "virale" Charakter aber auf einzelne Dateien, nicht auf die gesamte Software. Werden nur einzelne Dateien in einer anderen Software eingebunden, beschränken sich die Rechte und Pflichten der Lizenz auf diese Dateien.

Wenig Möglichkeiten bietet die Microsoft Reference License (Ms-RL). Sie erlaubt nur den Einblick in den Quellcode, schließt aber jegliche Nutzung aus.

Um Open-Source-Lizenzen handelt es sich dabei nicht, schließlich sind die Lizenzen nicht von der Open-Source-Initiative zertifiziert. Dennoch enthalten vor allem die Ms-PL und die Ms-CL Eigenschaften, die typisch für Open Source sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 3,99€
  3. (-43%) 15,99€
  4. 37,49€

Michael - alt 23. Okt 2005

"Ach Gottchen, der ein oder andere hier ist sogar Software Entwickler, den brauchst Du...

fgfgdfbla 20. Okt 2005

microsoft wusste aber, dass mono und portable.net(kenn ich gar nicht) nicht populär...

rca 20. Okt 2005

Ganz meiner Meinung. Aber wenn eben die MS Lizenz explizit eine Read-Only Lizenz ist...

irata 20. Okt 2005

Das ist natürlich eine sehr amüsante Definition von "Open Source" ;-) Hm, was hat das...

ROFL 20. Okt 2005

decompilieren ist sehr wohl möglich. nur wird das ergebnis vom original abweichen...


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /