IBM-Mitarbeiter fordert OpenDocument-Einsatz
Sutor stellt in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) einen Forderungskatalog auf, um OpenDocument durchzusetzen. So soll man vom Hersteller der eingesetzten Office-Software verlangen, dass dieser OpenDocument bis spätestens 1. Januar 2007 unterstützt. Zusätzlich muss OpenDocument das Standardformat der Software sein oder sich als solches festlegen lassen, damit ohne große Umstände proprietäre Formate vermieden werden können. Ferner soll sich der Anbieter verpflichten, dem Technischen Komitee der "Organization for the Advancement of Structured Information Standards" (OASIS) beizutreten.
Mitarbeiter sollen ihre IT-Verantwortlichen außerdem fragen, wann sie Software nutzen können, die das OpenDocument-Format unterstützt. Zudem rät Sutor, darauf zu bestehen, dass ein eingesetztes XML-Format ohne proprietäre Erweiterungen auskommt und auch die Nutzung in GPL-lizenzierten Applikationen erlaubt ist. Letztlich schlägt Sutor noch vor, sich an die Regierung zu wenden und diese zu fragen, wann sie OpenDocument einsetzen wird.
Allerdings ist dies zunächst einmal die private Meinung von Bob Sutor und keine offizielle Position von IBM. Ob und wie sich IBM nun tatsächlich für OpenDocument einsetzt, lässt sich aus Sutors Forderungen also nicht entnehmen.
Das freie OpenDocument-Format wurde im Mai 2005 von der OASIS vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein auf XML basierendes Format, das auf Basis des OpenOffice.org-Formats entwickelt und mittlerweile der ISO zur Standardisierung vorgelegt wurde.
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