Motorola kann Gewinn mehr als verdreifachen

Umsatzbringer Razr-Handy

Motorola konnte in seinem dritten Bilanzquartal 2005 einen Gewinn von 1,75 Milliarden US-Dollar ausweisen, während es ein Jahr zuvor lediglich 479 Millionen US-Dollar waren. Dies entspricht 69 US-Cent pro Aktie gegenüber 20 US-Cent im Vorjahr.

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Der Umsatz wuchs von rund 7,5 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 9,42 Milliarden US-Dollar (plus 26 Prozent), wobei den Angaben des US-Unternehmens nach besondere Umsatztreiber die höherwertigen Handys mit Fotofunktion waren. Ein besonderer Renner war das Razr-Gerät, das sich vor allem in der einsetzenden Herbstsaison - in den USA gleichzeitig der Beginn des neuen Schuljahres - gut verkaufte.

Den weltweiten Marktanteil im Handy-Bereich hat Motorola nach eigenen Angaben im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf jetzt ungefähr 19 Prozent gesteigert, während die Steigerung gegenüber dem 2. Quartal 2005 bei ungefähr einem Prozentpunkt lag. Im dritten Quartal wurden 38,7 Millionen Handys ausgeliefert, davon 6,5 Millionen Razrs. Bislang wurden insgesamt 12 Millionen Razrs verkauft.

Für das laufende vierte Quartal 2005 hat sich Motorola einen Gewinn von 32 bis 34 US-Cent pro Aktie zum Ziel gesetzt, während man beim Umsatz zwischen 10,3 und 10,5 Milliarden US-Dollar landen möchte.

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