Intels "Robson" soll Boot-Zeiten verkürzen

Flashspeicher-Technik soll auch Anwendungen schneller starten lassen

Mit "Robson" will Intel die Startzeiten von PCs im Ganzen sowie einzelner Applikationen drastisch verkürzen. Gezeigt wurde die auf Flash-Speicher basierende Technik auf dem Intel Developer Forum in Taipeh.

Artikel veröffentlicht am ,

Presseberichten zufolge starten PCs mit "Robson" fast augenblicklich, die langen Boot-Zeiten entfallen. Während ein sonst identischer Laptop einige Sekunden zum Booten benötigte, soll das Gerät mit Robson fast sofort betriebsbereit gewesen sein, berichtet die PC-World.

Auch einzelne Applikationen sollen mit Robson schneller starten, heißt es in dem Bericht. Statt 5,4 Sekunden soll der Adobe Reader nur noch 0,4 Sekunden zum Starten benötigt haben, bei Quicken soll die Startzeit von 8 auf 2,9 Sekunden zurückgegangen sein.

Möglich ist dies durch den Einsatz von Flashspeicher, so ZDNet.com. Statt von der Festplatte zu booten startet der PC von der Speicherkarte, da der dabei genutzte NAND-Flash-Speicher deutlich schneller reagiert als eine Festplatte, die erst hochfahren muss. So wird zugleich auch Strom gespart.

Die eingesetzten Speicherkarten sollen eine Kapazität von 64 MByte bis 4 GByte haben, je größer, desto mehr Applikationen lassen sich beschleunigen. Der Speicherkarte stellt Intel eine entsprechende Software zur Seite, so dass es letztendlich zu einer spürbaren Beschleunigung des Systems kommt. Details zur Arbeitsweise von Robson verriet Intel nicht. Wann die Technik den Endkunden erreicht, hängt von den PC-Herstellern ab, denen Intel Robson anbieten will.

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tCfkaDA 21. Okt 2005

der grund dafür ist dir aber schon bekannt ?

andreasm 18. Okt 2005

Foxitreader braucht von Hause aus nur ca. 0,4 Sekunden :)

Jay Äm 18. Okt 2005

Ich habe XP hier auf nem 512´er Flashspeicher installiert - sind noch 256 MB frei. Wenn...

Peer 18. Okt 2005

Vielleicht müssen Windows-Benutzer öfter booten? Vielleicht hat Vista noch mehr...



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