Abo
  • Services:

Gesellschaft für Informatik lehnt Vorratsdatenspeicherung ab

Hauptforderung: Maximal für drei Monate Daten vorhalten

Der Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) verurteilt die Bestrebungen auf europäischer Ebene, Kommunikationsverbindungsdaten künftig bis zu zwölf Monate zu speichern und Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu stellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Matthias Jarke kritisierte das Unterfangen als unverhältnismäßig: Neben Verbindungsdaten sollen auch Aufenthalts- und Inhaltsdaten gespeichert werden. Dies beträfe neben dem Telefonieren den Versand von E-Mails und SMS sowie andere Internetanwendungen. Bei Auswertung dieser Daten könne ein komplettes Kommunikationsprofil eines Nutzers erstellt werden, warnt der Verbandsvorsitzende.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. init SE, Karlsruhe

"Wir erwarten bei einem solch sensiblen Thema eine sorgfältige Abwägung zwischen den Strafverfolgungsinteressen der Staaten und dem Grundrechtsschutz der Bürgerinnen und Bürger", sagte Jarke.

Die Gesellschaft für Informatik fordert, dass die Speicherfrist nur drei Monate betragen darf, auch weil sich das Informationsbegehren der Strafverfolgungsbehörden hinsichtlich der Verbindungsdaten nahezu ausschließlich auf diesen Zeitraum erstreckt. Eine längere Speicherfrist lehnt die GI ab.

In Ausnahmefällen sollte ein "Quick-Freeze-Verfahren" erlaubt sein. Bei begründetem Verdacht könnten hier Daten über einen längeren Zeitraum gespeichert werden, die Auswertung müsse jedoch eines richterlichen Beschlusses befürfen, so die GI. Strikte Ablehnung herrscht hingegen bei Aufenthalts- und Inhaltsdaten: Sie dürfen dem Willen der GI nach nicht gespeichert werden. Der mögliche geringe Gewinn an innerer Sicherheit schränke die Grundrechte von rund 400 Millionen Bürgern unverhältnismäßig ein.

Darüber hinaus warnte Jarke vor den zu erwartenden Kosten einer ausgedehnten Speicherung: "Auch wenn das Papier der Kommission eine Kostenerstattungsklausel enthält, werden diese doch auf den Nutzer oder den Steuerzahler abgewälzt."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

Bibabuzzelmann 18. Okt 2005

Hm, wer soll uns dann jetzt retten ? *g

Ein Student 18. Okt 2005

Mahlzeit! Meiner Meinung nach sind es die Sehnsucht nach Stabilität, ein gestörtes...

Bibabuzzelmann 18. Okt 2005

"Dies beträfe neben dem Telefonieren den Versand von E-Mails und SMS sowie andere...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Dot (2018) - Test

Echo Dot steht eigentlich für muffigen Klang. Das ändert sich grundlegend mit dem neuen Echo Dot. Amazons neuer Alexa-Lautsprecher ist damit durchaus zum Musikhören geeignet. Für einen 60 Euro teuren Lautsprecher bietet der neue Echo Dot eine gute Klangqualität.

Amazons Echo Dot (2018) - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /