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Spam-Filter DSPAM in neuer Version

Version 3.6 mit neuen Anti-Spam-Strategien

Nuclear Elephant hat seinen Spam-Filter DSPAM in der Version 3.6 veröffentlicht. Die neue Version unterstützt eine Verifikation über LDAP, Markovian Discrimination sowie ein optimiertes, automatisches Whitelisting.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Anti-Spam-Tool DSPAM hat zahlreiche Verbesserungen erfahren. So wurde das automatische Whitelisting überarbeitet und soll nun weniger umständlich sein. Bei Verwendung eines PostgreSQL-Backends arbeitet DSPAM zudem jetzt flotter. In Verbindung mit den unterstützten Datenbanken, wie MySQL oder PostgreSQL, erlaubt DSPAM 3.6 zudem eine Verifizierung der Nutzer über das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).

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Neu hinzugekommen ist außerdem die Unterstützung des Open-Source-Virenscanners Clam AntiVirus (ClamAV). DSPAM kann direkt mit einem laufenden Clam-Daemon kommunizieren, um so alle eingehenden E-Mails auf Viren zu prüfen. Bei einem positiven Ergebnis gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie sich DSPAM verhalten kann.

In Bezug auf die Spam-Filterung wurde die "Markovian Discrimination" implementiert. Das Verfahren der Markovian Classification wird bisher im CRM114-System eingesetzt und verspricht - laut Nuclear Elephant - eindrucksvolle Ergebnisse.

Weiterhin kann DSPAM Domains blocken, wobei E-Mails von blockierten Domains in Quarantäne kommen, jedoch nicht als Spam gelernt werden. Ebenfalls wurde die Logging-Funktion erweitert und der Quellcode an einigen Stellen aufgeräumt. Darüber hinaus widmete sich Nuclear Elephant der Dokumentation, um mit deren Hilfe eine einfachere Installation zu gewährleisten.

Einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Änderungen in DSPAM 3.6 bieten die Release Notes.

Der Spam-Filter DSPAM verspricht eine hohe Spam-Erkennungsrate von rund 99,95 Prozent, entsprechende Konfiguration und ausreichendes Training der Software vorausgesetzt. Die Software kann mit diversen Mail Transfer Agents (MTAs) integriert werden, ist aber auch eigenständig oder in Kombinationen mit anderen Anti-Spam-Tools lauffähig.

Eingehende Mails werden gefiltert und vom User per Web-Front-End bestimmten Gruppen zugeordnet. Die Software lernt so, E-Mails der verschiedenen Bereiche, zum Beispiel Privat, Arbeit, Spam, zu erkennen und ordnet diese fortan selbst ein. Falsch erkannte E-Mails müssen umsortiert werden, um die Erkennungsrate zu erhöhen.

DSPAM v3.6.0 steht unter der GPL und kann ab sofort bei Nuclear Elephant heruntergeladen werden.



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Thomas 18. Okt 2005

Aha, der werte Herr macht Werbung für sein Blog?! ;-) --Thomas


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