Handy-Telefonate im Flugzeug - Erste Tests abgeschlossen

Boeing absolviert Probeflüge

Der Flugzeughersteller Boeing hat verschiedene Probeflüge in Europa absolviert, bei denen Mitreisende per Mobiltelefon im Flieger telefonieren konnten. Die technische Ausrüstung hat UTStarcom bereitgestellt. Für 2006 wird erwartet, dass Passagiere Handy-Telefonate während eines Fluges führen können.

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Die Probeflüge hat der Connexion-Geschäftsbereich von Boeing durchgeführt - mit einer umgebauten Boeing 737-400. Die Anrufe können dazu per GSM- oder CDMA-Netz abgewickelt werden, wobei die technische Ausrüstung von UTStarcom stammte. So unterstützte das "MovingMedia 2000 IP-Mobilnetzwerk" von UTStarcom die Weiterleitung und Durchführung der Anrufe.

In Verkehrsflugzeugen will Boeing bereits im kommenden Jahr Mobiltelefondienste anbieten, wozu die bestehende Breitband-Satellitenverbindung genutzt wird. "Wir planen, den Service bei Interesse unseren Kunden, den Fluggesellschaften, anzubieten, sobald die Gespräche zwischen Regulierungsbehörden und Fluglinien weltweit abgeschlossen sind und die Branche sich geeinigt hat, wie er in der Praxis eingesetzt werden soll", meint David Friedman, Vize-Präsident von Connexion by Boeing.

"Wir haben unseren Gästen erlaubt, Telefonate zum Boden zu führen, während wir über internationalen Gewässern flogen, und fast alle haben zuerst ihren Chef angerufen", erläutert Chris Petersen, Programm-Manager für Telefon- und Netzdienste von Connexion by Boeing. Sowohl Anrufer als auch Angerufene sollen gleichermaßen von der Sprachqualität und der Verlässlichkeit der Verbindung beeindruckt gewesen sein.

"Unser MovingMedia-2000-Produkt ist auf dem Markt zurzeit die einzige mobile Infrastrukturlösung, die komplett auf IP basiert. Da es keinen herkömmlichen TDM Übertragungs-Backhaul erfordert, bietet es Service-Anbietern deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten", schwärmt Jack Mar, President des Geschäftsbereichs CDMA/GSM bei UTStarcom.

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