Virtualisierung: Kommende VMware-Generation vorgestellt
Virtuelle Maschinen sollen selbstständig den Server wechseln
VMware hat seine Virtualisierungssoftware für den Server neu aufgelegt. VMware ESX Server erschien in Version 3, das VMware VirtualCenter in der Version 2. Die Software soll es erlauben, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb ohne Downtime zu migrieren.
Neu sind unter anderem die "Distributed Availability Services", die für hohe Verfügbarkeit ohne kostenintensives Clustering sorgen sollen. Bleibt eine virtuelle Maschine hängen, wird sie automatisch auf einem anderen ESX-Server neu gestartet.
In eine ähnliche Richtung geht das "Distributed Resource Scheduling", das Ressourcen über die gesamte Infrastruktur hinweg optimal nutzen soll und einen sich selbst verwaltenden Cluster samt Load-Balancing darstellt. Server sollen so problemlos mit einer Auslastung von bis zu 80 Prozent betrieben werden können, denn bei erhöhter Last können einzelne virtuelle Maschinen selbstständig auf einen anderen Server wandern, der ausreichend Ressourcen zur Verfügung hat.
Dabei bietet der ESX Server 3 bessere Unterstützung für x86-Prozessoren, einschließlich Dual-Core-CPUs. Zudem wird nun NAS und iSCSi unterstützt. Das VirtualCenter soll in der Version 2 auch für große Umgebungen ausgelegt sein und Hunderte von Systemen mit Tausenden virtueller Maschinen verwalten können.
VMware ESX Server 3 und VMware VirtualCenter 2 befinden sich derzeit in einem beschränkten Beta-Test, eine öffentliche Beta soll noch in diesem Jahr starten. Die fertige Version will VMware dann im ersten Quartal 2006 veröffentlichen.
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Nein, vermischen werden sie sich nicht. Gerade das ist ja der Punkt, warum das XEN...