Flash-Speicher: Toshiba soll 465 Millionen US-Dollar zahlen

Toshiba will im Patentstreit mit Lexar weiterkämpfen

Im Streit um die Verletzung von Flash-Speicher-Patenten soll Toshiba 465 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Lexar zahlen, entschied jetzt ein Gericht in Kalifornien.

Artikel veröffentlicht am ,

Toshiba gibt sich allerdings nicht geschlagen, das Urteil sei nur ein Schritt auf dem Weg zur Lösung des Streits, dem weitere folgen werden, so Toshiba. Man werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.

Lexar hatte Toshiba wegen Patentverletzungen bei Flash-Speicher verklagt und im März von einer Jury Recht bekommen, nun setzt das Gericht die Schadenssumme fest. Dies hatte Toshiba zunächst versucht zu verhindern und wollte die Entscheidung der Jury in der Berufungsinstanz überprüfen lassen.

Lexar zeigt sich über die Entscheidung erfreut, bedeutet diese doch auch, dass nun Zinsen auf die Schadensersatzsumme von 10 Prozent pro Jahr fällig werden. Zieht sich der Streit in die Länge, könnte es damit für Toshiba teuer werden.

Toshiba reklamiert seinerseits die Technik, NAND-Flash-Speicher erfunden zu haben, wie auch SanDisk, die ihrerseits mit Ritek, Pretec und Memorex streiten.

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