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Verbraucher lassen Internet-Apotheken links liegen

Geringes Interesse an Medikamentenkauf im Internet. Nach Erhebungen der Forschungsgruppe Wahlen hatten im dritten Quartal 2005 zwar 64 Prozent aller deutschen Erwachsenen einen Zugang zum Internet (+ 3 Prozent), aber dennoch ist der Kauf rezeptfreier Medikamente im Internet eher eine Randerscheinung.
/ Andreas Donath
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Nur 4 Prozent aller deutschen Erwachsenen und 6 Prozent unter den Internetnutzern haben bereits online rezeptfreie Medikamente gekauft. Die Abneigung ist quer über alle sozialen Gruppen fast gleichgroß. Der Anteil derjenigen, die Medikamente im Internet bestellen, ist unter den über 60-jährigen männlichen Internetusern, aber auch bei den 35- bis 59-jährigen weiblichen Usern mit jeweils 8 Prozent am höchsten.

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Sehr beliebt hingegen sind Online-Preisvergleiche: 70 Prozent der Nutzer nutzen derartige Dienste und 58 Prozent kaufen Produkte und Dienstleistungen online. Nicht minder beliebt ist das Onlinebanking, für das sich 53 Prozent der Nutzer begeistern können. Hier gibt es sogar moderate Steigerungen.

Der Anteil jener, die im Internet Politiknachrichten (34 Prozent) und Wirtschafts-/Börsennachrichten (33 Prozent) abrufen, ist hingegen in Abhängigkeit von tagesaktuellen Geschehnissen stark variierend. Online-Brokerage und der Abschluss von Versicherungen im Internet stagnieren seit langem auf niedrigem Niveau (III. Quartal 2005: jeweils 11 Prozent).

Die Daten basieren auf repräsentativen telefonischen Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen von insgesamt 3.826 Deutschen ab 18 Jahren zwischen dem 19. Juli und 8. September 2005. Die Studie ist für 40,- Euro bei bestellung@forschungsgruppe.de zu ordern.


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