Kampf gegen Spam zeigt Wirkung
Laut Sophos stammt rund 60 Prozent des Spams mittlerweile von Zombie-PCs, also Rechnern, die ohne Wissen ihrer Nutzer mit Hilfe von Schadsoftware ferngesteuert werden. In der Hitliste der zwölf Länder, die für den meisten Spam verantwortlich sind, liegt Sükorea mit 19,73 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von China mit 15,7 Prozent auf Platz drei. Während der Spam-Anteil der USA deutlich zurückging, legten andere Länder kräftig zu, so auch Südkorea und China, die im Vorjahr noch bei 11,63 bzw. 8,90 Prozent lagen.
Dahinter folgt mit Frankreich dann das erste europäische Land mit einem Anteil von 3,46 Prozent, ein deutlicher Zuwachs gegenüber 1,27 Prozent im Vorjahr. Rückläufig hingegen die Zahlen in Brasilien, von 3,91 auf 2,67, und Kanada von 7,06 auf 2,53 Prozent.
Deutschland folgt mit 1,26 Prozent auf Platz 12 und legte von 1,02 Prozent im Vorjahr zu. Auf die übrigen Länder, die nicht in der Top 12 enthalten sind, entfallen 18,88 Prozent.
Als Ursache für den deutlichen Rückgang in den USA sieht Sophos vor allem das verschärfte Vorgehen gegen Spammer in den USA, z.B. mit der Durchsetzung des CAN-SPAM-Act. Auch habe das Windows XP Service Pack 2 dazu beigetragen, Spam zu reduzieren.
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