IE7: Entwickler bitten Webdesigner um Hilfe
Zwar soll sich auch mit dem IE7 der Rendering-Quirks-Modus nicht verändern, in Bezug auf den Doctype "strict" ist man bei Microsoft aber bemüht, das Verhalten des Browsers hin zu einer möglichst hohen Standardkonformität zu modifizieren, doch gerade dies sorgt nun für Probleme. Die IE7-Entwickler starten daher zu einem "Call to action" zur Abschaffung entsprechender Hacks, denn was bislang Webdesignern Kopfschmerzen bereitete, fällt nun Microsoft auf die Füße.
Mit entsprechenden Hacks wurden bislang die Unzulänglichkeiten des Internet Explorers bzw. dessen im Vergleich zu anderen Browsern abweichendes Verhalten ausgeglichen, so dass die entsprechenden Webseiten auch im Internet Explorer wie gewünscht aussehen. Nun ändert sich mit dem IE7 aber das Verhalten des Browsers, die Hacks gehen nach hinten los.
Daher bitten die IE7-Entwickler die Webdesigner nun, die CSS-Hacks aus ihren Seiten zu entfernen, so dass diese auch im IE7 vernünftig angezeigt werden. Im IE-Blog wurde dazu unter anderem eine Liste häufig genutzter CSS-Hacks(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, die nun zu Problemen führen.
Um dennoch Webseiten auf den IE zuzuschneiden bzw. diesen gezielt auszuschließen, sollten Webdesigner besser auf Conditional Comments(öffnet im neuen Fenster) – also bedingte Kommentare – zurückgreifen, so Microsoft. Diese sind zwar ihrerseits nicht in den Standards vorgesehen, erlauben es aber, bestimmte Teile eines Dokuments gezielt an eine bestimmte Version des Internet Explorers zu richten, während für andere Browser diese als Kommentare erscheinen und somit keine Wirkung haben.



