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Doch kein Gerücht: Apple bringt Videos auf den iPod

Musikvideos, Trickfilme und US-Fernsehserien für 1,99 US-Dollar über iTunes. Zuletzt hatte Apple den Flash-Speicher-bestückten iPod Nano vorgestellt, nun folgen wieder neue Festplatten-iPods. Gezeigt wurden je ein Modell mit 30 GByte und eines mit 60 GByte, die beide deutlich dünner sind als ihre Vorgänger. Doch ist die Reduktion der Gehäusetiefe um 45 Prozent gegenüber dem ersten iPod nicht die einzige Neuerung: Die tragbaren Musikgeräte haben nun ein 2,5-Zoll-Farbdisplay mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln und sind in der Lage, Videos abzuspielen.
/ Andreas Donath
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Die Geräte unterstützen neben der Wiedergabe von AAC- und MP3-Audiodateien nun auch MPEG4- und H.264-Videos. Bei MPEG4 werden Bitraten von bis zu 2,5 Mbps und bei H.264 von bis zu 768 Kbps bei 30 Bildern pro Sekunde, Stereoton und 480 x 480 Pixeln unterstützt.

Passend zu der Videofunktion wurde auch eine neue iTunes-Software 6 vorgestellt, die den Kauf von Musikvideos erlaubt. Diese sollen in den USA 1,99 US-Dollar kosten, wobei derzeit nur 2.000 Stück erhältlich sind, darunter einige Kurzfilme von Pixar. In Europa werden 2,49 Euro pro Musikvideo fällig. Eigene Videos und Fotos spielt der iPod natürlich auch ab.

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Zumindest in den USA gibt es auch Fernsehserien des US-Senders ABC zu kaufen, wie etwa "Desperate Housewives" oder "Lost". Auch hier wird für eine Folge 1,99 US-Dollar verlangt, wie bei den Musikvideos. Der Download soll einen Tag nach der jeweiligen Ausstrahlung möglich sein. Wie es in Deutschland mit Fernsehfolgen-Downloads aussehen wird, bleibt abzuwarten, noch werden keine gelistet. Der Preis wird mit 2,49 Euro pro Video aber wohl auch hier höher liegen als in den USA.

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Die Videos sind mit Apples-DRM-Technik geschützt und dürfen im Gegensatz zu den iTunes-Musikstücken auch nicht auf CD gebrannt werden. Wie sich Apple dann Backups vorstellt, ist derzeit nicht bekannt. Zumindest gekaufte iTunes-Songs kann man derzeit kein zweites Mal herunterladen. Das Video-Rechteverwaltungssystem sieht vor, die Videos auf bis zu fünf Rechnern und beliebig vielen iPods zu nutzen.

Eine weitere Neuerung in iTunes 6 ist die Möglichkeit, per E-Mail Lizenzen für Songs, Alben, Playlisten und Videos zu übermitteln. Außerdem kann man Guthabenkarten einlösen und Einkaufsgutscheine verschicken.

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Als optionales Zubehör gibt es eine neue Docking-Station, die neben USB auch einen Infrarotanschluss besitzt, über den man den Player mit einer neuen Fernbedienung steuern kann. Außerdem besitzt die Docking-Station einen S-Video-Ausgang zum Anschluss an den Fernseher. Ob die bei MPEG4 theoretisch mögliche höhere Auflösung dann auch auf dem Fernseher ausgegeben wird, ist nicht bekannt. Die Apple-Fernbedienung "Apple Remote" kostet ebenfalls extra, sie liegt nur den neuen iMac-G5-Modellen bei.

Das 30-GByte-Modell misst 10,35 x 6,18 x 1,1 cm und das 60-GByte-Modell 10,35 x 6,18 x 1,4 cm. Das Gewicht liegt bei 136 bzw. 157 Gramm. Die Akkulaufzeit soll bei Musikwiedergabe beim 30-GByte-Gerät bis zu 14 Stunden und beim 60er-Modell bis zu 20 Stunden reichen. Wie lange beide bei der Videowiedergabe durchhalten, gab Apple nicht an.

Für den neuen 30-GByte-iPod werden 319,- Euro verlangt, für die 60-GByte- Version sind es 429,- Euro. Die Dockingstation kostet 39,- Euro und die Fernbedienung 29,- Euro.


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