Instant-Messaging: Microsoft und Yahoo ab 2006 gemeinsam

Nutzer sollen sehen, wer im anderen Netz online ist

Schon vorab war der geplante Instant-Messaging-Pakt zwischen Yahoo und Microsoft bekannt geworden, nun kündigten die Firmen die Zusammenschaltung ihrer IM-Netze auch offiziell an. Künftig sollen Nutzer beider Netze Nachrichten miteinander austauschen und sehen können, wer gerade online ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Abkommen zwischen Yahoo und Microsoft, den MSN Messenger und den Yahoo Messenger miteinander zu verbinden, ist das erste dieser Art. Gemeinsam wollen beide rund 275 Millionen Nutzer erreichen und vor allem den Wünschen der Kunden nachkommen. Diese hätten vor allem nach einem Aufweichen der Netzwerkgrenzen verlangt.

Neben dem Austausch von Nachrichten sollen Nutzer der beiden IM-Netze künftig auch sehen, wer online ist - sowohl im eigenen als auch dem jeweils anderen Netz. Zudem sollen sich Kontakte aus dem jeweils anderen Netz hinzufügen lassen.

Bis es aber so weit ist, wird noch einige Zeit vergehen, erst im zweiten Quartal 2006 soll die Zusammenschaltung der Netze vollendet sein. Dabei verkaufen die beiden Unternehmen ihre Übereinkunft als Meilenstein.

Gerade Systeme wie Instant-Messaging profitieren besonders von einer großen Zahl an Teilnehmern, steigt der Nutzen des Netzes für den Einzelnen doch mit jedem neuen Teilnehmer weiter, was als Netzwerkexternalitäten bezeichnet wird. Je größer das Netz, je mehr Personen sind darüber erreichbar und je größer der Nutzen des Netzes für jeden einzelnen Teilnehmer.

Wohl auch aus diesem Grund setzt Google als Spätstarter in diesem Bereich auf die offene IM-Plattform Jabber.

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Zipfel 13. Okt 2005

Mensch, recht hast du :) Leider sind sich soo viele Leute zu faul die "achso...

sleipnir 12. Okt 2005

Ich hoffe sehr das noch mehr Firmen Jabber fördern. Imho wird der dauerbrenner ICQ es...

nuFFi 12. Okt 2005

ich glaub wenn beide netze mergen, dann halbiert sich eher die benutzerzahl, da viele...



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