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Vektorgrafik-Software Xara X wird Open Source

Versionen für MacOS und Linux sollen folgen. Die Vektorgrafik-Applikation Xara vom gleichnamigen Hersteller soll als Open Source freigegeben werden. Außerdem arbeitet der Hersteller an einer Version für Linux und MacOS. Zumindest die passende Webseite gibt es schon.
/ Julius Stiebert
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Der Hersteller Xara blickt auf eine lange Geschichte zurück: Schon seit 1981 entwickelt die Firma Software. Den Vertrieb für das Vektorgrafikprogramm Xara übernahm zwischenzeitlich Corel, bevor Xara die Rechte zurückkaufte. Im Juni 2004 stellte die Firma dann ihre neue Version Xara X1 , auch Xara Xtreme genannt, vor. Diese bot erstmals vollständige CMYK-Unterstützung. Generell soll Xara sehr flink sein, verspricht die Firma.

Nun entschlossen sich die Engländer, ihr Flaggschiff als Open Source zu veröffentlichen. Außerdem sind Versionen für Linux und MacOS in Arbeit. Linux brauche eine führende Grafikapplikation, so Xara. Mit Hilfe der Community könne Xara Xtreme zur führenden Vektorgrafik-Applikation der Welt werden. Zumindest eine Demoversion von "Xara LX" gibt es bereits zum Download(öffnet im neuen Fenster) . Der Hersteller weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese noch nicht funktioniere und nur den Stand der Dinge widerspiegle.

Für MacOS gibt es noch nicht einmal eine Vorschau. Man habe zwar bereits eine Codebasis geschaffen, es fehle aber an Entwicklern und Testern. Interessierte MacOS-Entwickler sollen sich daher bei Xara melden. Nach und nach soll Code veröffentlicht werden, bis dann das gesamte Projekt unter der GPL steht und neben der Windows-Version auch eine fertige Linux- und MacOS-Variante existiert. Für Windows gibt es derzeit nur eine 15-Tage-Testversion zum Download(öffnet im neuen Fenster) . Die Seite xaraxtreme.org(öffnet im neuen Fenster) soll über den Fortschritt des Projektes informieren.


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