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Microsoft und RealNetworks einigen sich im Kartellstreit

Geld, Marketingmaßnahmen und Technologiezugang besänftigen Real

Microsoft und RealNetworks haben sich in der von RealNetworks angestrengten Kartellklage geeinigt, bei der es um eine Wettbewerbsverletzung bei digitalen Medien geht. Der Vorwurf war, dass Microsoft seine Stellung bei Betriebssystemen dazu genutzt habe, digitale Formate und Abspielmöglichkeiten zu kontrollieren.

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Nun haben sich die Kontrahenten geeinigt und die Klage gegen Microsoft in den USA ist vom Tisch. Auch Kartellverfahren gegen Microsoft in der EU und Südkorea, bei denen RealNetworks dabei war, finden nun ohne eine Beteiligung RealNetworks' statt.

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Dafür zahlt Microsoft RealNetworks nicht nur 761 Millionen US-Dollar, sondern geht mit dem Unternehmen auch noch eine Partnerschaft ein, um neue Angebote rund um digitale Inhalte wie Musik und Spiele gemeinsam zu entwickeln und über MSN Games und Xbox Live Arcade for Xbox 360 zu vertreiben.

301 Millionen US-Dollar gehen in einer Bartransaktion an RealNetworks, während Microsoft im Gegenwert des Restbetrages eineinhalb Jahre lang Hilfe bei der Software-Entwicklung und dem Marketing gewährt. Dazu gehört unter anderem die Promotion von Rhapsody auf MSN und außerdem erhält Real Zugang zur Window-Media-Technologie und der Sicherheitstechnik dahinter.

Ganz ohne Gegenleistung findet der Deal allerdings nicht statt: RealNetworks will künftig MSN-Search über den Realplayer ermöglichen. Im Gegenzug werde Real die MSN-Suche und das Windows-Media-Format bei Rhapsody to Go unterstützen. Der MSN Messenger soll die Nutzer in die Lage versetzen, über eine Million Songs aus Rhapsody legal abzuspielen und zu tauschen, während sie den Instant Messenger nutzen.



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