Virtualisierung total: IBM löst IT-Infrastruktur auf
Das dazugehörige Produkt zur Tape-Virtualisierung ist eine Kombination aus Soft- und Hardware, heißt Virtualization Engine TS7510(öffnet im neuen Fenster) und wird per Fibre Channel physisch angeschlossen. Die TS7510 kann bis zu 56 Terabyte nativen physischen Cache verwalten, wovon die Kleinigkeit von 46 Terabyte nutzbar ist.
Als weiteres neues Produkt kündigte IBM eine Virtualisierung mit Browser-Oberfläche für UNIX-Server an. Der "Integrated Virtualization Manager (IVM)" bietet eine browsergestützte Oberfläche und soll die Virtualisierung auf den IBM-p5-Systemen erleichtern. Auf AIX-5L- und Linux-Systemen kann eine Mikropartitionierung mit Hilfe von IVM durchgeführt werden.
Außerdem hat IBM mitgeteilt, dass man an einer neuen Version der Speichervirtualisierungssoftware "IBM Storage System SAN Volume Controller(öffnet im neuen Fenster)" (Version 3.1) arbeitet, mit der noch größere Speicherumgebungen verwaltet und virtualisiert werden sollen.
IBM plant auch, die Virtualisierungsfähigkeiten der xSeries Server auszubauen. Die neue "IBM Advanced Cabling Technology"-Familie sind KVM-Switches, die es erlauben sollen, Server virtuell und IT-Umgebungen zentralisiert zu verwalten, um etwa Softwareupdates ferngesteuert über eine Ethernet-Verbindung vorzunehmen.