EWC - Neuer Ansatz für WLAN-Standard 802.11n

27 Unternehmen präsentieren neuen Vorschlag für WLAN mit 600 MBit/s

Insgesamt 27 Unternehmen aus dem Bereich WLAN haben sich im neuen Enhanced Wireless Consortium (EWC) zusammengefunden, um den kommenden WLAN-Standard IEEE 802.11n voranzutreiben. Bislang war eine Standardisierung an einer Spaltung der Industrie in zwei Lager gescheitert.

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Das Enhanced Wireless Consortium legte dazu jetzt eine Spezifikation für 802.11n vor, mit der Bandbreiten von bis zu 600 MBit/s in Funknetzen erreicht werden sollen. Dabei setzen die Unternehmen auf verschiedene Techniken, darunter auch Space Time Block Coding (STBC) und "Beamforming".

Zu den Mitgliedern des EWC zählen unter anderem Apple, Atheros, Broadcom, Buffalo, Cisco, Conexant, D-Link, Intel, Lenovo, Linksys, Netgear, Sanyo, Sony, Ralink und Toshiba. Damit sind Unternehmen aus den beiden bislang konkurrierenden Lagern mit von der Partie, prominente Namen wie Motorola und Agere fehlen allerdings.

Der Vorschlag des EWC soll für Interoperabilität mit den bestehenden WLAN-Standards 802.11a/b/g sorgen und PHY-Bandbreiten von bis zu 600 MBit/s erreichen. Gefunkt werden soll dabei in den frei verfügbaren Frequenz-Bereichen von 2,4 GHz sowie 5 GHz, die auch heute schon für WLAN genutzt werden. Auch die MiMo-Technik soll offenbar zum Einsatz kommen, ist doch von simultanen Übertragungen über ein bis vier Antennen die Rede. Damit greift der neue Vorschlag viele der Ideen der bislang diskutierten Vorschläge auf.

Atheros, Mitglied der TGn-Sync-Gruppe und auch am EWC beteiligt, kündigte bereits erste Chips auf Basis des neuen 802.11n-Vorschlags an. Diese sollen in der ersten Generation Datentransferraten von bis zu 300 MBit/s erlauben und ab Ende 2006 in Geräten für Endkunden zu haben sein.

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