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Spieletest: Eye Toy Kinetic - Fit mit der PlayStation 2

Workout-Programm für die Konsole

Jetzt wird es ernst: Nach einigen mehr oder weniger gelungenen Minispiel-Sammlungen für Sonys USB-Kamera Eye Toy erscheint jetzt mit Eye Toy Kinetic das erste ernsthafte Fitnessprogramm für die PlayStation 2, das althergebrachte klassische Fitnessvideos ablösen und ein komplettes Workout-Programm bieten will. Um das Ganze so seriös und gesundheitsfördernd wie möglich zu gestalten, holte man sich sogar den Sportartikelhersteller Nike zum Ausarbeiten der Übungen ins Boot; das Ergebnis kann sich dann auch durchaus sehen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Eye Toy Kinetic (PS2)
Eye Toy Kinetic (PS2)
Dem Spieler ist zunächst freigestellt, ob er nur ein paar einzelne Übungen ausprobiert und so an seiner Fitness oder zum Beispiel der Bauchmuskulatur arbeitet oder aber ob er sich gleich ein komplettes, auf zwölf Wochen angelegtes Übungsprogramm zusammenstellen lässt. Bei Letzterem wird dann auch verlangt, dass man gut eine halbe Stunde täglich vor dem heimischen TV mit Fitnessübungen verbringt - das Spiel führt emsig Protokoll und weist auf ausgelassene Stunden deutlich hin. Wahlweise ein männlicher oder ein weiblicher virtueller Coach führt durch das Programm, erklärt die Übungen und macht sie auch vor, wobei die Rollenklischees erfüllt werden - der Mann entpuppt sich als deutlich härterer Sportlehrer als die Frau.

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Screenshot #1
Screenshot #1
Die angebotenen Übungen sind recht unterschiedlich. Teils simple Bewegungsübungen, bei denen mehr auf die korrekte Atmung als auf Geschwindigkeit geachtet werden soll, gibt es ebenso wie eher auf Reaktion bauende Modi. So muss zum Beispiel auch mal fliegenden Kugeln durch schnelle Bewegungen ausgewichen werden - Parallelen zu Eye Toy Play findet man so einige. Das gilt natürlich erst recht für die Kampfsportübungen, wo in bester KungFu-Manier zugetreten oder Sandsäcke malträtiert werden müssen.

Screenshot #2
Screenshot #2
Auch wenn die virtuellen Trainer recht aussagekräftige Tipps und Hinweise geben und die Eye-Toy-Kamera die Bewegungen des Spielers recht akkurat aufzeichnet, kann es nicht schaden, wenn eine gewisse sportliche Erfahrung seitens des Spielers schon vorhanden ist - ob wirklich sämtliche Bewegungen vollständig so ausgeführt werden, dass sie dem Körper nur nutzen, kann die Software schließlich nicht garantieren. Zumindest kann man aber vorab selber Angaben über Größe und Gewicht, aber auch seinen Fitness- und Erfahrungsgrad machen und den Ablauf der Übungen so beeinflussen.

Screenshot #3
Screenshot #3
Eye Toy Kinetic ist exklusiv für die PlayStation 2 im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro. Wer noch keine USB-Kamera für die PS2 besitzt, kann das Spiel auch im Bundle mit Kamera für etwa 60,- Euro erwerben. Zum Lieferumfang der Software gehört übrigens eine spezielle Linse zum Aufsetzen auf die Kamera, die den Aufnahmewinkel erhöht und so das Erfassen des gesamten Körpers beim Turnen vor dem TV-Gerät ermöglicht.

Fazit:
Während Dritthersteller weiter nur auf recht simple Konzepte für die EyeToy-Kamera setzen und so nur wenig innovative Produkte auf den Markt bringen, zeigt Sony mit Kinetic wieder einmal, was sich mit der Kamera alles anstellen lässt - auch wenn das Ergebnis prinzipiell gar nicht so weit von Minispielsammlungen wie EyeToy Play entfernt ist. Eine spaßige Alternative zu Aerobic- und Fitness-Videos ist die Software aber allemal; schließlich gibt es hier deutlich mehr Feedback und zumindest in einem gewissen Rahmen auch eine gute Kontrolle der eigenen Bewegungsabläufe. Wer mit gutem Gewissen "spielen" und gleichzeitig sportlich aktiv werden will, kann zugreifen.

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Bibabuzzelmann 23. Okt 2005

"Ein endgeiles Game!" Ein Game für Gamer ? *g

D-FENS 11. Okt 2005

Golem hat einfach die Pressescreens genommen.

naja 11. Okt 2005

ODER das sind ganz einfach Promo-Screenshots.

realistica 10. Okt 2005

Für mich als Sportbegeisterter Mensch ist EyeToy sicher überflüssig, da Ich mich 2-3 pro...

BlaM 4cheaters.de 10. Okt 2005

1,5 Meter sind meiner Meinung nach schon ziemlich knapp, wobei das sicher auch etwas auf...


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