Siemens will Computerspiele auf Verpackungen drucken
2007 sollen erste Displays auf den Markt kommen, die dann Informationen über Produkte oder Bedienungsanleitungen für Geräte direkt auf der Verpackung abbilden.
Die biegsamen Mini-Bildschirme arbeiten mit elektrochromen Substanzen, also Materialien, die ihre Farbe ändern können, wenn eine elektrische Spannung Ladungen in ihren Molekülen verschiebt. Dadurch absorbieren die Moleküle andere Wellenlängen als im Ausgangszustand. Das Display selbst besteht aus einem mit elektrochromem Material beschichteten Träger, der dünne Elektrodenstrukturen aufweist. Eine leitfähige Kunststofffolie dient als Gegenelektrode und Sichtfenster.
Die Energie sollen die Displays durch bereits verfügbare druckbare Batterien erhalten. Weil diese nur wenige Monate funktionieren, ist die Lösung nur für Waren mit hohem Durchsatz oder einer begrenzten Nutzungszeit praktikabel. Als örtlich gebundene Energiequelle sind auch gedruckte Antennen denkbar, die über einen Sender im Regal Impulse auffangen und in Strom umsetzen.
Laut Siemens lassen sich die Verpackungen mit den Displays umweltfreundlich entsorgen und tragen den grünen Punkt.
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