Gebrauchte PCs werden billiger
Laut BFL liegt der Händler-Einkaufspreis für einen PC mit Pentium-4-Prozessor im Bereich von 2,4 bis 2,6 GHz, 512 MByte Speicher, einer 80-GByte-Festplatte und DVD-Laufwerk bei etwa 204,- Euro, der Händler-Verkaufspreis bei 266,- Euro. Für vergleichbare AMD-Systeme mit einem CPU-Modell zwischen 2400+ und 2600+ werden Preise von 184,- Euro im Ein- und 243,- Euro im Verkauf angegeben.
Bei P4-Systemen mit nur 1,8 bis 2,2 GHz, 256 MByte-Speicher und einer 40-GByte-Platte rangieren die Ein- und Verkaufspreise zwischen 116,- und 164,- Euro. Für ein Celeron-System mit 566 bis 766 MHz, 128 MByte-RAM, einer Festplatte von 10 bis 20 GByte zahlen Händler nur gut 23,- Euro.
Deutlich teurer geworden sind im Gegensatz zu den gebrauchten Desktop-PCs Second-Hand-Notebooks. Hier seien die Preise im Schnitt um knapp 13 Prozent geklettert. Ein gebrauchtes Notebook mit Pentium-4-Prozessor (1,7 bis 1,8 GHz), 256 MByte Speicher und 30-GByte-Festplatte wird mit 336,- Euro als Einkaufspreis und 429,- Euro im Verkaufspreis gelistet, gebrauchte Modelle mit Pentium M fehlen in der Liste. Für AMD-Notebooks liegen die Preise zum Teil höher, ein Modell mit Athlon XP 2400+ liegt zwischen 511,- und 631,- Euro.
Das untere Ende der Skala markiert ein Celeron-Notebook mit nur 266 bis 533 MHz Taktfrequenz, 4-GByte-Festplatte und 64 MByte Speicher, das im Einkauf mit 99,- und im Verkauf mit 154,- Euro angegeben wird.
Auch gebrauchte Monitore sind im Preis geklettert und waren im September 2005 im Schnitt 8,99 Prozent teurer. Für ein gebrauchtes 19-Zoll-LCD soll der Einkaufspreis bei rund 152,- Euro liegen, der Verkaufspreis beträgt 205,- Euro. Für 17-Zoll-LCDs werden Preise von 107,- und 153,- Euro genannt.
Deutlich günstiger sind gebrauchte CRT-Monitore zu haben, für ein 21-Zoll-Gerät werden 47,- Euro verlangt und knapp 18,- Euro bezahlt. Für gebrauchte 17-Zoll-Monitore steht ein Einkaufspreis von 1,- Euro im BFL-IT-Index(öffnet im neuen Fenster).



