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OpenDocument soll ISO-Standard werden

Vorschlag eingereicht. Das freie Office-Dateiformat "OpenDocument" wurde der International Organization for Standardization, kurz ISO, vorgelegt. Diese soll das Format als Standard anerkennen.
/ Julius Stiebert
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Schon im September 2004 gab es Bemühungen seitens der Europäischen Kommission, OpenDocument durch die ISO als internationalen Standard anerkennen zu lassen. Im März 2004 hatte die Kommission OpenOffice.org und Microsoft eingeladen, um ihre jeweiligen XML-basierten Dateiformate und deren Hintergründe vorzustellen. Mitte Juli 2004 gab die Kommission schließlich ihre Entscheidung bekannt: Das OpenDocument-Format sollte der ISO vorgeschlagen und Filter implementiert werden, um eine Interoperabilität mit Microsofts XML-Format für Office-Dateien herzustellen.

Die "Organization for the Advancement of Structured Information Standards" (OASIS) hat ihr Format nun eingereicht und das "Joint Technical Commitee" (JTC) der ISO wird über die Zulassung als gültiger Standard entscheiden.

Das freie OpenDocument-Format wurde im Mai 2005 von der OASIS vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein auf XML basierendes Format, das auf Basis des OpenOffice.org-Formats entwickelt wurde.


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