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Gegenklage: Activision greift Finest-Hour-Entwickler an

Was laut GameSpot nicht in Sparks Klage erwähnt wurde: Zusätzlich zu den 8,5 Millionen US-Dollar für die Finest-Hour-Entwicklung zahlte Activision eigenen Angaben zufolge auch noch zusätzliche 2,7 Millionen US-Dollar, wonach Spark die Verantwortung für die Entwicklung der Xbox- und GameCube-Version abgab. Activision musste dafür auf eigene Kosten externe Entwickler bemühen, heißt es seitens des Publishers.

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Anstatt sich aber beim zweiten geplanten Spiel umso mehr ins Zeug zu legen und ein überzeugendes Angebot zu machen, kritisiert Activision, dass Spark nur äußerst unvollständige, uninspirierte und nicht akzeptable Entwürfe vorlegte. Dazu kam noch, dass Sparks Angebot für einen Finest-Hour-Nachfolger auch ohne einen Mehrspieler-Modus den Budget- und Zeitrahmen gesprengt hätte und Spark weiterhin auf die 3D-Engine RenderWare setzte - obwohl diese mittlerweile von Activisions Rivalen EA gekaufte wurde.

Spark hatte in seiner eigenen Klage angegeben, dass die eigenen Entwürfe für einen Nachfolger und dessen Schauplätze von Activisions eigenen Studios Gray Matter und Treyarch unerlaubt übernommen wurden. Im Oktober 2005, kurz nach Sparks erstem Entwurf, hatte Activision dann seine Verträge mit Spark gekündigt.

Activisions Anschuldigungen gegen Spark gehen noch weiter: Das Entwicklerstudio soll einige Activision-Rechner mit Quellcode des Publishers nicht zurückgegeben haben, obwohl Spark mittlerweile mit Atari zusammenarbeitet. Entsprechend wirft Activision Spark vor, Geschäftsgeheimnisse verraten und durch seine Klage auch eine bindende Vertraulichkeitsvereinbarung gebrochen zu haben.

Die angeführten Streitpunkte lassen nicht darauf schließen, dass Spark und sein Multimillionen-Dollar-Gegner Activision schnell zu einer Klärung gelangen. Man darf gespannt sein, ob Atari sich hinter seinen Partner stellt und ob der Rechtsstreit Auswirkungen auf die dort geplanten Projekte haben wird.

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Der Allemacher 10. Okt 2005

Deiner Analyse kann man nix mehr hinzufügen, sehe ich genauso ... Trotzdem würde ein...


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