Symantec kauft Sicherheitssoftware-Anbieter BindView

Richtlinien- und Schwachstellenmanagement sowie Konformitätsprüfung im Portfolio

Symantec will das US-Unternehmen BindView übernehmen, das sich der Entwicklung so genannter Compliance-Software verschrieben hat. Damit werden unternehmensweite Richtlinien auf ihre Einhaltung überwacht und ein Schwachstellenmanagement sowie Konformitätsprüfungen ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Übernahme kostet Symantec ca. 209 Millionen US-Dollar bzw. 4 US-Dollar pro Aktie. Wenn die Übernahme von den Aktionären und den beteiligten Behörden genehmigt wird, will Symantec eine Lösung für das Sicherheitsrichtlinien- und Schwachstellenmanagement anbieten, in die die Produkte von BindView mit einfließen. Die Lösung soll den Kunden die Wahl zwischen agentenbasierter und agentenloser Technologie lassen. BindView entwickelte agentenlose Technologien.

Agentenbasierte und agentenlose Lösungen beim Richtlinienmanagement erfüllen unterschiedliche Anforderungen: Mit agentenbasierten Technologien sind sehr detaillierte Überprüfungen möglich, da ein Teil der Software auf den überprüften Rechnern sitzt. Sie eignen sich daher besonders für den Einsatz in Serverumgebungen. Die Compliance-Technologie von BindView, die ohne Einsatz von Agenten arbeitet, ist hingegen schneller zu implementieren und besonders gut einsetzbar für die Überprüfungen von Workstations.

"Moderne Organisationen müssen zahlreiche gesetzliche Regelungen erfüllen - und das in ständig veränderten Sicherheitsumgebungen", so Ajei Gopal, Senior Vice President Solutions, Alliances and Operations bei Symantec. "Die agentenlosen Compliance-Lösungen von BindView vervollständigen das Symantec-Portfolio beim Richtlinien- und Schwachstellenmanagement. Mit ihrem Einsatz können die Kosten und Komplexität von Konformitätsprüfungen gesenkt und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen erleichtert werden."

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