Microsoft: Kein Office für Linux
Nick McGrath, Chef für Plattformstrategien bei Microsoft, stellte klar, dass der Software-Anbieter sein Office-Paket auch in Zukunft nicht auf Linux portieren werde. Man habe Office zwar auf den Mac portiert, ein ähnlicher Schritt werde aber selbst dann nicht folgen, wenn Linux MacOS den Rang ablaufen würde, berichtet ZDNet UK(öffnet im neuen Fenster).
"Microsoft ist zu 100 Prozent auf Windows fokussiert – wir haben Milliarden Dollar in dieses System investiert. Wir haben Office für den Mac entwickelt, aber wir haben zurzeit keine Pläne, Office auch für Linux anzubieten", so McGrath.
Dieses Statement gab McGrath im Rahmen einer Podiumsdiskussion von sich, nachdem ihn jemand aus dem Publikum fragte, warum Microsoft Office nicht auch für Linux anbiete, um so im Linux-Software-Markt Fuß zu fassen. Ob dies so überhaupt funktionieren würde, ist laut Eric S. Raymond jedoch ohnehin fraglich. Er meint, dass eine Linux-Version gar nicht wünschenswert sei, da es bereits genügend Alternativen in Form von OpenOffice.org und ähnlichen Produkten gebe.
Matt Asay, Director for Linux Business Office bei Novell, sagte auf der Konferenz, dass Microsoft niemals die Marktposition von Windows durch eine Office-Portierung aufs Spiel setzen würde. Überhaupt solle die Linux-Community aufhören, sich auf Microsoft zu fixieren und den Dingen einfach ihren Lauf lassen. Die Frage sei nicht, was Microsoft mache, sondern was die Community mache.
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