Viren und Würmer erhalten einheitliche Bezeichnungen

Zahlreiche Sicherheitsunternehmen beteiligen sich an Initiative

Das US-CERT hat zusammen mit Sicherheitsunternehmen und zahlreichen Anbietern von Antiviren-Software eine einheitliche Bezeichnung für neu gefundene Viren und Würmer erarbeitet. Mit der Vereinheitlichung soll erreicht werden, dass neu gefundene Viren und Würmer einen einheitlichen Namen erhalten, um leichter den Überblick über in Umlauf befindliche Schadprogramme zu behalten.

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Die Umsetzung des Ziels übernimmt die gemeinnützige Firma MITRE, worüber die einheitlichen Bezeichnungen quasi abgewickelt werden. Die Initiative trägt den Namen Common Malware Enumeration (CME) und wurde nun mit der Webseite cme.mitre.org gestartet.

Wenn neue Schadsoftware in Form eines Virus, eines Wurms oder eines Trojanischen Pferdes entdeckt wird, melden die Teilnehmer der Initiative dies an MITRA und erhalten im Gegenzug die Bezeichnung für den neu gefundenen Schädling, der das Muster CME-N aufweist, wobei N eine Zahl zwischen 1 und 999 ist. Die Teilnehmer sichern zu, diesen einheitlichen Namen künftig zu verwenden. Damit will man erreichen, dass nicht mehr verschiedene Bezeichnungen für ein und denselben Schädling im Umlauf sind.

An der Initiative haben sich unter anderem McAfee, Symantec, Trend Micro, Microsoft, Sophos, ICSA Labs, Norman, Kaspersky Lab, MessageLabs, F-Secure und Computer Associates beteiligt. Die Teilnahme an der Initiative ist freiwillig, aber MITRE hofft, dass sich möglichst viele Firmen aus dem Sicherheitsumfeld daran beteiligen.

Die allgemeine Bezeichnung für den neuen Sober-Wurm lautet CME-151.

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