Scribus 1.3.1 mit neuen Funktionen
Auch wenn die aktuelle Version 1.3.1 stabil laufen soll und die Entwickler so viele Nutzer wie möglich zum Testen auffordern, handelt es sich dabei um eine Entwicklungsversion. Unter Umständen könnten noch weitere neue Funktionen in die Serie der 1.3.x-Veröffentlichungen einfließen. Geplant ist letztlich eine stabile Version 1.4, für die es jedoch noch keinen festen Erscheinungstermin gibt.
Erstmals unterstützt Scribus nativ den Druck so genannter Schmuckfarben, die beim Mehrfarbdruck zusätzlich zu Schwarz verwendet werden, in den DeviceN-Farbräumen. Diese kommen in PostScript 3 und PDF 1.3 zur Anwendung. Ferner lassen sie sich in CMYK umwandeln. Derzeit funktionieren DeviceN-Farbräume in Scribus sowohl beim EPS- als auch beim PDF-Export.
Das "intelligente Farb-Rad" soll nach Angabe der Entwickler die Farbauswahl erleichtern. In Textrahmen kann man ab sofort auch Grafiken verwenden, sowohl Bilder als auch Vektorzeichnungen. Hinzugekommen ist weiterhin ein Python-Plug-in, um Kalender zu erstellen, und verbessert wurde die Unterstützung der vom International Color Consortium (ICC) vorgestellten Profile für Farbräume. Des Weiteren können einzelne Seiten in Scribus-Dokumenten jetzt unterschiedliche Größen haben. Beim Druck oder PDF-Export bleiben diese erhalten.
Noch experimentell ist die Option, Scribus mit Unterstützung für die 2D-Bibliothek Cairo zu kompilieren. Dabei soll es aber auch noch zu Leistungeinbußen kommen, so die Entwickler. Die Win32- und MacOS-Variante von Scribus wurde außerdem verbessert, für diese Version wird es allerdings kein Win32-Binary geben. Eine Veröffentlichung für MacOS X soll in den nächsten Tagen folgen.
Scribus 1.3.1 steht als Quellcode oder RPM-Paket auf Sourceforge(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Für Debian- und Ubuntu-Pakete gibt es ein eigenes Repository(öffnet im neuen Fenster).



