Spieletest: Bet On Soldier - Running Man meets Langeweile

Bet on Soldier
Bet on Soldier
Zwar ist es möglich, sich die Unterstützung von KI-Bots zu sichern, aber auch die - man ahnt es - kosten natürlich Geld. Nur wer die großen Champions besiegt bzw. beständig durch geringen Munitionsverbrauch und gut gezielte Kopfschüsse punktet, hat also den benötigten finanziellen Spielraum für Kameraden. Die reparieren einem dann aber durchaus auch mal die lädierte Rüstung - lohnend ist die Unterstützung also allemal.

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An den Gegnern stört nicht nur ihre geringe Intelligenz und die große Anzahl, sondern auch ihr beständiges Wiederauftauchen; auch eigentlich bereits erledigte Abschnitte warten plötzlich wieder mit allen, teils auch gut versteckten, Feinden auf. Nur wer ein ausgeglichenes Gemüt besitzt, lässt sich das dauerhaft gefallen, zumal die Abstände zwischen den einzelnen Save-Points stellenweise wirklich extrem weit sind.

Bet on Soldier
Bet on Soldier
Die relativ kurze Spieldauer der Einzelspieler-Kampage rechtfertigen die Entwickler mit dem Vorhandensein eines in der Theorie recht umfangreichen Mehrspieler-Modus, der allerdings - mal abgesehen von einigen technischen Problemen - auch spielerisch einige Wünsche offen lässt. Das Aufeinandertreffen zweier verfeindeter Teams, wobei in jedem Team die Kämpfer jeweils bestimmte Positionen wie Grenadier oder Scharfschütze einnehmen und um das Erobern bestimmter Terminals kämpfen, hat durchaus Potenzial, die oft unübersichtlichen Maps punkten allerdings ebenfalls nicht gerade durch intelligentes Design. Von den wenigen Servern und den beständigen Lags soll hier gar nicht erst geredet werden.

Bet on Soldier
Bet on Soldier
Bet on Soldier ist bereits im Handel erhältlich. Da die erste Verkaufsversion mit zahlreichen Bugs aufwartete, wurde praktisch zeitgleich mit der Veröffentlichung ein satter, 800 MByte großer Patch für die Version 1.1 bereitgestellt. Mittlerweile steht Version 1.2 zum Download bereit, wobei diesmal auch zahlreiche Fehler im Netzwerk-Code behoben wurden. Die USK hat dem Titel keine Jugendfreigabe erteilt, PC-Spieler müssen also mindestens 18 Jahre alt sein, um an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Fazit:
Eigentlich ist es ja gar keine schlechte Idee, ein Wirtschaftssystem in einen Shooter zu integrieren - sinnvolles, sparsames Verwenden der Munition und das schrittweise Aufrüsten der eigenen Ausrüstung als Belohnung für besonders gute Treffer und Gefechte bringt deutlich mehr taktische Elemente ins Spielgeschehen, als es sonst in diesem Genre üblich ist. Die Umsetzung lässt aber stark zu wünschen übrig; anstelle neuer Spannung haben die Entwickler eher zusätzlichen Frust ins Gameplay eingebracht. Niedrige KI, miserables Speichersystem, ein sich immer wiederholendes Gameplay und einige unfaire Stellen enttäuschen ebenso wie die unverschämten Hardware-Anforderungen. Bet On Soldier ist somit bestimmt kein Spiel, dass sich auf dem überfüllten Markt für Ego-Shooter behaupten wird.

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Bibabuzzelmann 30. Okt 2005

"Gerade du kommst darin überhaupt nicht vor. " Ich weiss...ich bin ja ihr Kern, die...

Snark7 10. Okt 2005

Stimmt. Bin bald mit BP durch und m.E. macht das mit dem 2er Patch tatsächlich eine Menge...

Snark7 10. Okt 2005

Ist Ok. Allerdings gilt die Garantie natürlich immer nur für exakt eine HW/SW...

FireBird74 07. Okt 2005

Das der Artikel stimmt, es ist so schlecht ! Ein glück gibts ebay, so schnell wies da...

realistica 07. Okt 2005

Mir gefällt bei dem Spiel eigentlich nur die Idee, die sich ursprünglich dahinter...



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