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Bericht: Microsoft bricht Verhandlungen mit Plattenfirmen ab

Musik-Abo-Dienst könnte an zu hohen Lizenzforderungen scheitern. Microsoft hat seine Verhandlungen mit den vier großen Plattenfirmen – EMI, Warner Music, Vivendi Universal und Sony BMG – abgebrochen, berichtet das Wall Street Journal und hegt Zweifel an Microsofts Plänen, einen Musik-Abo-Dienst zu starten.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Gespräche habe Microsoft wegen übermäßig hoher Lizenzforderungen der Musikindustrie abgebrochen, heißt es in dem Bericht(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf vertraute Kreise.

Ähnlich wie Napster und Yahoo habe auch Microsoft einen Abo-Dienst für Musik starten wollen, auch wenn es dafür noch keine offizielle Ankündigung gebe, schreibt das Blatt. Mit dem Abbruch der Verhandlungen sei ein solcher Dienst aber weiter in die Zukunft gerückt. Es sei unklar, wann und ob die Verhandlungen wieder aufgenommen werden.

Die Plattenfirmen hätten Lizenzabgaben von Microsoft gefordert, die letztendlich bei 6,- bis 8,- US-Dollar pro Nutzer und Monat liegen würden. Das wäre in etwa die Größenordnung, die auch andere Anbieter zahlen. Microsoft habe aber weniger zahlen wollen.


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