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Physik-Nobelpreis geht auch nach Deutschland

Roy Glauber, John Hall und Theodor Hänsch erhalten Nobelpreis 2005. Der Nobelpreis für Physik geht 2005 unter anderem an den deutschen Physiker Theodor Hänsch. Neben ihm wurden auch die US-Forscher John Hall und Roy Glauber ausgezeichnet, Letzterer erhält 50 Prozent des Preisgeldes in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Alle drei wurden für Arbeiten im Bereich der Optik ausgezeichnet.
/ Jens Ihlenfeld
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Glauber erhält den Nobelpreis für seine theoretische Beschreibung des Verhaltens von Lichtpartikeln, Hall und Hänsch für ihre Entwicklung der Laser-basierten Präzisions-Spektroskopie. Mit dieser lässt sich die Farbe des Lichtes von Atomen und Molekülen mit hoher Genauigkeit bestimmen.

Die Arbeit von Hall und Hänsch erlaubt es heute, Frequenzen mit einer Genauigkeit von bis zu 15 Nachkommastellen zu messen. Damit lassen sich unter anderem sehr genaue Uhren konstruieren oder eine verbesserte GPS-Technik umsetzen.

Die Theorie von Glauber stellt die Grundlage der Quantenoptik dar. Er konnte den Unterschied zwischen heißen Lichtquellen wie Glühbirnen, die eine Mischung verschiedener Frequenzen und Phasen abgeben, sowie Lasern erklären.


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