IBM will PCs zugänglicher machen
Neue Software soll Behinderten und Alten den Umgang mit dem PC erleichtern
Mit neuen Techniken will IBM den PC vor allem für ältere und behinderte Menschen zugänglicher machen. Mit den neuen Softwaretools zielt IBM aber vor allem auf den Einsatz in Unternehmen ab.
Zu den neuen "Accessibility-Techniken" zählt unter anderem der "Keyboard Optimizer", mit dem sich die Tastatureinstellungen auf den persönlichen Schreibstil anpassen lassen, je nachdem ob mit einer oder zwei Händen getippt wird und Tasten eher lange oder kurz gedrückt werden.
Die "Web Adaptation Technology" soll Webseiten dynamisch an die Fähigkeiten von Seh- oder motorisch Behinderten anpassen. Die Inhalte werden dabei vergrößert, Schriften, Bilder und auch das Seiten-Layout angepasst, um Seiten leicht lesbar zu machen. Auch eine Sprachausgabe ("Text to Speech") wird unterstützt. Wer Probleme beim Tippen hat, soll ebenfalls durch die Software unterstützt werden, da diese Fehler erkennen und die Tastatureinstellungen automatisch anpassen kann.
Eine "Mouse Smoothing Software" soll für ruhige Mausbewegungen sorgen, auch wenn der Benutzer stark zittert. Entsprechende Bewegungen filtert die Software aus, ähnlich wie ein Bildstabilisator bei Kameras. Dabei soll sie mit jedem Betriebssystem funktionieren. Der "Reflexive User Interface Builder" richtet sich nur indirekt an Behinderte, vielmehr soll es das Werkzeug erleichtern, zugängliche Applikationen zu entwickeln.
IBM stellt die neuen Softwarewerkzeuge auf seiner Entwicklerseite alphaWorks zum Download bereit.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







Welchen Fischen, Delphine sollen intelligent sein? Müsste man noch txt2dolphin...