PSP-Firmware 2.01 erschienen
Neue Funktionen bringt die Firmware 2.01 nicht mit sich, soweit auf der japanischen PlayStation-Website(öffnet im neuen Fenster) nachzulesen ist. Sony spricht nur von der Beseitigung einer Sicherheitslücke in der Systemsoftware, womit vermutlich ein kürzlich in der Version 2.0 entdeckter Weg zum Ausführen von nicht autorisiertem Programm-Code geschlossen wird. Das ist in Bezug auf unerlaubte Spielekopien verständlich, verhindert aber leider auch immer wieder, dass von Tüftlern geschriebene, nicht kommerzielle Anwendungen mit der PSP zum Laufen zu bekommen sind.
Nachtrag vom 4. Oktober 2005, 11:35 Uhr:
Unabhängig davon hat ein PSP-Nutzer MacOS 7.5.5 auf der PSP zum Laufen gebracht(öffnet im neuen Fenster). Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Portierung, denn vielmehr benötigt man dafür Bochs und vMac, also einen x86-Emulator, in dem wiederum ein 680x0-Emulator läuft. Mit den standardmäßigen CPU-Einstellungen benötigt die PSP dann allerdings etwa vier Stunden, bevor MacOS gestartet ist, so dass man schon einiges an überschüssiger Zeit vorrätig haben sollte. Zudem gibt es Hinweise, dass es nur legal sei, MacOS auf Mac-Hardware laufen zu lassen, womit die Installation auf der PSP einen Lizenzverstoß darstellen würde.
Um die Leistung der PSP wirklich nutzen zu können, fehlt also noch ein Weg, privaten Entwicklern einen problemlosen Zugang zur PSP zu verschaffen und ihren Ideen einen Raum zu geben. Bis jetzt ist die neue Firmware nur für japanische PSPs angekündigt worden, die Versionen für amerikanische und europäische Geräte dürften aber auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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