Open Content Alliance will Inhalte frei zugänglich machen

Internet Archive sucht Schulterschluss mit Unternehmen und Universitäten

Unter dem Namen "Open Content Alliance" will eine Gruppe von Organisationen und Unternehmen Inhalte unterschiedlicher Art und Weise frei zugänglich machen. Daran beteiligt sind neben dem "Internet Archive" auch Yahoo, Adobe, HP und die Universität Kalifornien.

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Die Vision hinter der "Open Content Alliance" ist ein universeller Zugang zu Wissen. Die Anfänge sind aber um einiges bescheidener und sollen auch zunächst nur einen Startpunkt markieren. Die Beteiligten wollen ihre unterschiedlichen Inhalte zusammenführen. Dazu gehören die Literatursammlung der Universität Kalifornien, Bücher der Universität Toronto und von O'Reilly sowie Filme des Prelinger Archive und des nationalen Archivs von Großbritannien.

Das Internet Archive will die Inhalte hosten und zusammen mit HP und Adobe bei der Digitalisierung helfen, während Yahoo die Indexierung übernimmt. Schon Ende 2005 soll erstes Material im Internet zur Verfügung stehen.

Damit tritt das Projekt auch in Konkurrenz zu Googles derzeit auf Eis liegendem Bibliothekenprojekt.

Prinzipiell will die Open Content Alliance die Dokumente und Filme in hoher Auflösung zum Download bereitstellen, in wiederverwendbarer Form für jedermann. Im Auge hat man vor allem Inhalte, deren Urheberrechte erloschen sind, aber auch urheberrechtlich geschütztes Material unter Creative-Commons-Lizenzen soll erfasst werden.

Bei weiteren Inhalten hofft man auf Spenden, wobei die Nutzung des Materials eingeschränkt wird. Derweil legen Yahoo und die Universität Kalifornien keine Restriktionen an, d.h. andere Bibliotheken und Suchmaschinen können auf die Daten somit zurückgreifen.

Am 25. Oktober 2005 sollen zunächst einmal neue Techniken zum Scannen von Büchern vorgestellt werden.

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