Tod eines E-Mail-Clients: Mulberry-Entwicklerfirma am Ende

Bisherigen Kunden wird Umstieg auf Alternativen geraten

Cyrusoft/ISAMET, der US-Hersteller des E-Mail-Clients Mulberry, hat Konkurs (Chapter 7) angemeldet. Der für Windows, MacOS und MacOS X angebotene und kostenpflichtige E-Mail-Client Mulberry wird damit ab sofort nicht mehr angeboten, wie Cyrus Daboo auf der Website seines Unternehmens mitteilte.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Anfänge von Mulberry liegen den Angaben von Daboo zufolge rund zehn Jahre zurück, als der Entwickler die Arbeiten für einen MacOS-basierten IMAP-E-Mail-Client aufnahm, der später zu Mulberry wurde.

Das Unternehmen steht nun unter der Aufsicht eines Insolvenzverwalters. Gleiches gilt für den Sourcecode selbst. Wie es zu der Pleite kam, wurde nicht mitgeteilt.

Hoffnungen, dass das Programm jetzt als Open-Source-Lösung freigegeben werden könnte, zerstreute der Entwickler: Es befänden sich Programmteile von Dritten im Code, die nicht frei sind, zudem sei der Code von bestimmten Entwicklerwerkzeugen abhängig. Konkretere Angaben dazu gibt es aber nicht. Außerdem rechnet man sich angesichts der mittlerweile in großer Zahl vorhandenen Open-Source-Alternativen keine Chancen für ein Open-Source-basiertes Mulberry aus.

Den bisherigen Kunden rät man, langfristig auf andere Lösungen umzusteigen, was angesichts des Datenformates, das Mulberry benutzt, nach Entwicklerangaben auch ohne Probleme möglich sein sollte. Filter und sonstige Einstellungen jedoch verliert man beim Umstieg. Natürlich kann man vorhandene Installationen von Mulberry auch weiter verwenden.

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Klaus Becker 07. Okt 2005

Und wie so oft liegt die Wahrheit hier irgendwo dazwischen. Erhitzte Gemüter übertreiben...

Tappete 04. Okt 2005

Dir kann man ja noch nicht einmal unterstellen ein Dummschwätzer zu sein, da du dein...

besserwisser 04. Okt 2005

na wenn dir bei der IMAP-Client-Recherche Mulberry nicht begegnet ist, dann kann man nur...

wdsl 04. Okt 2005

Gegenbeispiel: In unserem Dorf sind wir 11k Einwohner haben eine Feuerwehr mit ca. 40...



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