Myst-Entwicklerstudio Cyan Worlds versucht Comeback

Zweite Chance für die Realisierung eines neuen Projekts

Nach finanziellen Schwierigkeiten scheint das Myst-Spielestudio Cyan Worlds einen neuen Schritt zu wagen. Laut Entwickler-Blogs wurden bereits einige zuvor entlassene Angestellte wieder für ein neues Projekt ins Boot geholt, für dessen Realisierung zuvor die Mittel fehlten.

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Gegenüber MercuryNews gab Cyan-Chef Rand Miller an, dass man noch eine Gnadenfrist erhalten habe. "Ich habe es geschafft, einen Hasen aus dem Hut zu zaubern (über Details kann ich noch nichts sagen), so dass wir fast jeden angeheuert haben", erklärte Miller in einer E-Mail an MercuryNews und betonte, dass es sich um eine verrückte Industrie handle, die ihm noch ein Schleudertrauma einhandeln werde.

Zu den Ex-Cyanlern, die wieder zu Cyan zurückkehrten, zählt Ryan "Grey Dragon" Warzecha. Er berichtete am 23. September 2005 in seinem Blog davon: "Ich kann nicht viel darüber sagen, aber Cyan Worlds ist wieder da. Ich kann nicht sagen, für wie lange, aber ich kann sagen, dass wir zurück sind. In dieser letzten Woche sind wir alle in das coole Gebäude umgezogen", so der sich glücklich zeigende Warzecha. Bill Slease, der wie Warzecha in seinem Blog über das Ende von Cyan Worlds berichtete, will hingegen eigenen Angaben zufolge einen anderen Weg einschlagen, der sich ihm nach der Kündigung eröffnet habe.

Zum neuen Cyan-Projekt ist noch nicht viel bekannt, außer dass zuvor die Finanzierung noch nicht feststand. Die Myst-Serie hatten Cyan Worlds und Publisher Ubisoft mit dem kürzlich erschienenen "Myst 5: The End of Ages" abgeschlossen. Mit der sehr erfolgreichen, hübsch präsentierten Rätselspielserie Myst haben es die Entwickler geschafft, auch zuvor nicht an Computerspielen interessierte Verbraucher und hierbei vor allem Frauen für sich zu gewinnen.

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