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3DMark 2006 mit PhysX-Unterstützung?

Futuremark und Ageia schließen Lizenzabkommen. Die Rechenleistung der Ende 2005 auf den Markt kommenden ersten PhysX-basierten Physik-Beschleunigerkarten soll auch von künftigen Futuremark-Benchmarks bei der Ermittlung der PC-Systemleistung berücksichtigt werden. Dazu setzt Futuremark in Zukunft, etwa beim 3DMark, auf Ageias PhysX-Physikengine und nicht mehr auf die weit verbreitete Havok-Engine, die mit den PhysX-Karten nichts anfangen kann.
/ Christian Klaß
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Die kommenden Futuremark-Benchmarks sollen mit der PhysX-Engine nicht nur die Leistung von Ageias PhysX-Chip berücksichtigen, sondern auch die von Single- und Multi-Core-Prozessoren. Die PhysX-Engine läuft auch ohne eine PhysX-Steckkarte, profitiert aber von dieser enorm. Der nächste 3DMark – vermutlich 3DMark 2006 genannt – wird also voraussichtlich auch zum Physik-Benchmark und nicht mehr nur die 3D- und CPU-Leistung ermitteln.

Ageia hat bereits viele namhafte Spielestudios für sich gewonnen, die Spiele mit der PhysX-Engine und somit auch Unterstützung für die PhysX-Hardware entwickeln. Dadurch sollen komplexere virtuelle Welten mit mehr interagierenden Objekten sowie eine aufwendigere Haar-, Flüssigkeits- und Explosionssimulation möglich werden, ohne den PC in die Knie zu zwingen.

Die Preise für die Ende 2005 erscheinenden PCI-Steckkarten werden bei etwa 250,- bis 300,- US-Dollar liegen. Bisher ist bekannt, dass Asus und BFG Technologies zu den Anbietern zählen werden. Im Jahr 2006 sollen auch PCI-Express-4x-Karten erscheinen, wobei die höhere Datenrate spürbare Vorteile bringen soll.


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