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Studie: Online- und SMS-Werbung nur Randerscheinungen?

Alternative Werbeformen werden nicht konsequent integriert

Obwohl Online-Werbung gang und gäbe ist, scheint sie von den Marketing-Verantwortlichen insgesamt nicht besonders ernst genommen zu werden, zumindest wird sie nicht konsequent in den Marketing-Mix integriert, legt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung GfK dar, die im Auftrag der Robert & Horst Agenturgruppe durchgeführt wurde.

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Zwar sei Online-Werbung eine "Selbstverständlichkeit" im Marketing-Mix - über 86 Prozent der 242 befragten Marketing-Verantwortlichen bestätigten, dass sie Online-Werbung einsetzen (2003 waren es 81,2 Prozent). Allerdings gibt es zwischen Online-Werbung, Print-, TV- und Radiowerbung kaum ein Zusammenspiel. Dies ermittelte die GfK anhand einer Korrelationsmatrix, mit der die Intensität des Zusammenspiels der Werbeformen dargestellt wird. Danach herrscht zwischen Online- und TV-Werbung etwa der extrem schwache Korrelationswert von 0,16 (der Idealwert ist 1).

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Nicht viel besser sieht es bei Online-Werbung im Zusammenspiel mit Telemarketing oder Direktmarketing aus. In beiden Fällen überschreitet der Korrelationswert nicht 0,2. Der Schluss daraus: Online-Werbung wird kaum zur Unterstützung des Verkaufs und klassischer Werbung eingesetzt.

Im Vergleich zu den Ergebnissen von 2003 zeigt sich eine Verschiebung: Entwickelt hat sich etwa das Affiliate-Marketing. Noch vor zwei Jahren setzten es 17,3 Prozent ein, 2005 sind es bereits 26,5 Prozent. An Bedeutung verloren hat hingegen SMS-Marketing, das nur noch von 14,5 Prozent der Befragten angewandt wird (2003: 18,5 Prozent).

Auch die Interessen der Marketing-Verantwortlichen für künftige Marketing-Aktivitäten haben sich geändert. Danach ließ das Faible für Keyword Advertising nach - von 36,5 Prozent auf nur noch 26,5 Prozent. Auch das Interesse an SMS-Marketing fiel deutlich von 26 Prozent auf nur noch 7,9 Prozent.



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tachauch 29. Sep 2005

Darum geht es in der Studie auch nicht, sondern wie gut die Koordination mit anderer...

Biernot 29. Sep 2005

Vielen Dank. Ich hatte angenommen, dass das "gäbe" (resp. "gebe") von "gegeben" kommt...


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