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PSP-Firmware - nun Downgrading möglich

Firmware 2.0 lässt sich per Pufferüberlauf austricksen. Mit der Firmware-Version 2.0 der PlayStation Portable (PSP) hatte Sony Computer Entertainment einen Web-Browser und andere neue Funktionen spendiert – und auch bekannte Sicherheitslücken geschlossen, die von Tüftlern für eigene Anwendungen genutzt wurden. SonyXTeam und MPH haben es nun geschafft, einen Downgrader zu entwickeln, der die Firmware 2.0 durch die 1.50 ersetzt.
/ Christian Klaß
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Die MPHSXTDowngrader getaufte Software findet sich u.a. zum Download bei SonyXTeam und soll bereits erfolgreich getestet worden sein, was auch einige PSP-zentrierte Websites bestätigen. Allerdings übernehmen die privaten Entwickler keine Verantwortung, wenn beim Firmware-Austausch doch etwas schief gehen sollte. Ob es nun klappt oder nicht, ein Garantieverlust droht allein durch den Einsatz der Software.

Benötigt wird eine PSP mit der Firmware 2.0, Geräte mit den Firmware-Versionen 1.51 und 1.52 müssen erst auf die 2.0 aktualisiert werden, bevor das Downgrading erfolgreich ist. Zum Downgrade ist neben dem Tool noch die 1.50er-Firmware nötig. Der Firmware-Austausch endet laut Anleitung bei 99 Prozent, die 100-Prozent-Marke wird nicht erreicht, dies ist aber laut SonyXteaM und MHP normal.

Möglich wurde MPHSXTDowngrader durch einen erst kürzlich bekannt gewordenen Trick, mit dem sich die Firmware 2.0 erstmals austricksen lässt: Das Aufrufen eines speziell präparierten TIF-Bildes führt zu einem Pufferüberlauf und erlaubt das Ausführen der von Sony nicht autorisierten Anwendung.

Der Firmware-Downgrader und eine Anleitung finden sich unter www.sonyxteam.com(öffnet im neuen Fenster) .


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