Abo
  • Services:

DLNA-Logo soll für Kompatibilität im heimischen Netz sorgen

Spezifikation kennt zunächst nur Media-Server und Netzwerk-Player

Die Digital Living Network Alliance (DLNA) startet mit einiger Verzögerung mit ihrem Zertifizierungs- und Logo-Programm. Kunden soll mit dem DLNA-Logo signalisiert werden, dass die entsprechenden Geräte trotz DRM im digitalen Heimnetzwerk zusammenspielen und Inhalte problemlos zwischen den Geräten ausgetauscht werden können.

Artikel veröffentlicht am ,

Die im Juni 2004 veröffentlichten "Interoperability Guidelines v1.0" spezifizieren Formate für die Bild-, Audio- und Video-Übertragung vom Server ("Media Server") zum Netzwerk-Player ("Media-Rendering Device"), die entsprechende Geräte beherrschen müssen. Mit der ersten der bereits geplanten Erweiterungen der Richtlinien sollen zudem optionale Mediaformate berücksichtigt werden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach
  2. IG Metall Vorstand, Frankfurt am Main

In der Version 1.0 schreibt die DLNA-Richtlinie vor, dass Daten via gebräuchliches Internet-Protokoll (IPv4) und HTTP 1.0/1.1 entweder per Ethernet (802.3i, 802.3u mit 10 oder 100 MBit/s) oder drahtlos per WLAN (IEEE 802.11a/b/g) ausgetauscht werden. Darüber hinaus müssen sich Geräte per Universal Plug and Play (UPnP) erkennen können, genauer gesagt mittels UPnP AV 1.0 und der UPnP Device Architecture 1.0.

Geräte mit DLNA-Logo müssen JPEG, unkomprimiertes Audio (LPCM) und MPEG2 unterstützen - insgesamt also eine wenig überraschende Formatwahl, abgesehen davon, dass MP3 oder WMA noch nicht unterstützt werden. In anderen, optionalen Formaten vorliegende digitale Inhalte müssen entsprechend den Fähigkeiten des belieferten Endgeräts ins entsprechende Format transkodiert werden. Als über die Richtlinien hinausgehende Optionen sollen in Kürze die Bildformate GIF, PNG und TIFF, die Audioformate MP3, WMA, AC-3, AAC und ATRAC3plus sowie die Videoformate MPEG4 Part 2, MPEG4 Part 10 und WMV-9 als Option hinzukommen.

Neben den zwei in der Version 1.0 spezifizierten Geräteklassen Digital Media Server (DMS) und Digital Media Player (DMP) soll die DLNA-Richtlinie in der Version 1.5 weitere Geräteklasse festlegen: Mobile Handheld, Digital Media Controller und Digital Media Printer. Zudem sollen dann auch Up- und Download-Funktionen integriert werden.

Zur Veröffentlichung der "Interoperability Guidelines v1.0" im Juni 2004 hieß es, DLNA-fähige Unterhaltungselektronik werde Ende 2004 auf den Markt kommen, der Start für das Zertifizierungs- und Logo-Programm war damals für Mitte 2005 angekündigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

apogee 28. Sep 2005

Na sichi doch..., hab' doch jetzt schon Spaß mit "veralteter" Hardware. Und die läuft...


Folgen Sie uns
       


Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay

Gameplay von den Spielen Monster Hunter World und Monster Hunter Generations Ultimate, das im Splittscreen verglichen wird.

Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
    Zukunft der Arbeit
    Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

    Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
    Eine Analyse von Daniel Hautmann

    1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
    2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
    3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

      •  /