Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Gizmondo sorgt für steigende Verluste

EA erhält 5,9 Millionen Euro für die Entwicklung von zwei Spielen. Tiger Telematics trommelt seit geraumer Zeit für sein Windows-CE-basiertes Spiele-Handheld Gizmondo, das mittlerweile sogar in einigen Ländern erhältlich ist. Derweil klettern die Verluste des Unternehmens deutlich, von 11,1 Millionen US-Dollar 2002 auf 99 Millionen US-Dollar 2004. Für das erste Halbjahr 2005 wird das Unternehmen einen Verlust von 210 Millionen US-Dollar ausweisen.
/ Jens Ihlenfeld
16 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Zahlen gehen aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor. Die zunehmend hohen Verluste begründet Tiger Telematics mit den harten Wettbewerbsbedingungen sowie hohen Entwicklungskosten für den Gizmondo auf der einen und bisher nur geringen Umsätzen auf der anderen Seite. Der hohe Verlust im ersten Halbjahr 2005 wird auf Abschreibungen sowie weiterhin hohe Entwicklungskosten zurückgeführt.

Mit dem Marktstart des Gizmondo rechnet Tiger Telematics derzeit für das vierte Quartal 2005.

Die Mitteilung an die SEC(öffnet im neuen Fenster) von Tiger Telematics verrät aber noch weitere Details. So schloss Gizmondo Europe im August 2005 mit dem Spielehersteller Electronic Arts ein Spiele-Entwicklungsabkommen für die Titel FIFA Soccer und FXXFSX. Im Rahmen dieser Vereinbarung zahlt Gizmondo Europe rund 5,9 Millionen Euro an Electronic Arts.


Relevante Themen