OQO: PDA-großer Windows-XP-PC wird aufgewertet

Was an der Stifteingabe im Vergleich zum " OQO model 01 " verbessert wurde, gab OQO nicht an. Bei der Darstellung des Bildschirminhalts ist beim 01+ nun auch eine Bildrotation möglich, so dass das Gerät auch hochkant genutzt werden kann. Neu ist auch, dass es nun möglich ist, auch vom Netzwerk zu booten (PXE).
Nicht verändert wurde der Rest der Ausstattung, es kommen weiterhin ein 1-GHz-Transmeta-Prozessor sowie ein transflektives und somit auch im Sonnenlicht lesbares 5-Zoll-LCD mit 800 x 480 Bildpunkten (WVGA) zum Einsatz. Die QWERTY-Daumentastatur, die unter dem Display versteckt werden kann, verfügt über den TrackStik-Mausersatz und wurde beibehalten.
Gleiches gilt für die WLAN- und Bluetooth-Unterstützung sowie das interne Mikrofon, den Firewire-Anschluss und einen 3,5-mm-Stereo-Kopfhörerausgang.
Am Umfang der sonstigen Beigaben hat sich nichts geändert, ein Sockel für die Schreibtischnutzung, ein Eingabestift und eine Schutzhülle liegen bei. Das Docking-Kabel bietet je einen zusätzlichen USB- und Firewire-Anschluss, ermöglicht die Ethernet-Anbindung (10/100 Mbps), verfügt über einen Stereo-Tonausgang und erlaubt die analoge Ansteuerung (VGA) eines externen Monitors. 3D-beschleunigt sind dabei maximal 1.280 x 1.024 Bildpunkte möglich, mehr gibt der integrierte Chipsatz nicht her, der 8 MByte Grafikspeicher zur Verfügung hat.
Beim Zubehör bietet OQO nun auch einen einzelnen, kompakten VGA-Adapter, einen neuen Akku-Ladeadapter und eine schützende Metallschale für die Modelle 01 und 01+.
Preislich liegt das neue OQO model 01+ bei rund 1.900,- US-Dollar mit Windows XP Home und bei 2.000,- US-Dollar mit Windows XP Professional – was den alten Preisen des OQO model 01 entspricht. Den Vorgänger senkte OQO nun auf 1.500,- US-Dollar (Win XP Home) bzw. 1.600,- US-Dollar (Win XP Pro). Während die Lieferzeit beim OQO model 01 etwa eine Woche beträgt, gibt der Hersteller sie beim neuen OQO model 01+ mit vier Wochen an. Das in San Francisco beheimatete und im Jahr 2000 gegründete Unternehmen OQO liefert das Gerät über den eigenen Online-Shop.
Der konkurrierende FlipStart-PC , der laut Hersteller Vulcan noch etwas kleiner ist, aber ebenfalls Windows XP nutzt, lässt unterdessen weiter auf sich warten. Auf der offiziellen Website ist immer noch nichts zum Preis und zur Verfügbarkeit zu finden.



