IBM will Cell ebenso öffnen wie Power

Peter Hofstee: Power hat keine Geheimnisse

Mit Offenheit bemüht sich IBM seit einiger Zeit, Entwicklern seine Power-Prozessoren schmackhaft zu machen und eine rege Community nach dem Vorbild von Open Source zu etablieren. Im Juli 2005 startet zudem das OpenPower Project mit einem eigenen Entwicklerportal. Auch mit dem neuen Cell-Prozessor will IBM offenbar diesen Weg beschreiten, was aus einem Interview mit Cell-Entwickler Peter Hofstee mit dem IT Manager's Journal hervorgeht.

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Peter Hofstee ist einer der Chef-Entwickler des Cell und für dessen Synergistic Processing Engine (SPE) zuständig. Er zeigte sich im Gespräch mit dem IT Manager's Journal sehr erfreut über das rege Interesse an Cell. Er deutete an, dass IBM plane, die Cell-Plattform in gleichem Maße zu öffnen wie die Power-Architektur: "Dort gibt es wirklich keine Geheimnisse, die wir versuchen, zu wahren", umschreibt Hofstee die Power-Architektur.

IBM habe wenig zu gewinnen, wenn das Unternehmen die Kontrolle über Cell halte. Der Chip wurde zusammen mit Sony und Toshiba entwickelt und wird unter anderem in Sonys PlayStation 3 zum Einsatz kommen.

Vor allem Linux-Systeme habe IBM mit dem neuen Chip im Auge, dabei erwartet er steigendes Interesse an Cell, sobald ein entsprechender Simulator fertig gestellt ist, was bis Ende 2006 der Fall sein soll.

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