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T-Com stehen massive Umstrukturierungen ins Haus

Portfolio soll von 700 auf 80 Produkte bereinigt werden

Telekom-Vorstand Walter Raizner will die Festnetzsparte des Telekom-Konzerns T- Com radikal umstrukturieren, berichtet das Manager Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Dazu gehört nicht nur eine Verschlankung des Produktangebotes sowie der Prozessverbesserung, sondern auch massive Personalschnitte.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit den drastischen Worten: "Wenn wir nicht aufpassen, sind wir bald ein Sanierungsfall", hob der ehemalige IBM-Deutschland-Chef die Brisanz der Situation hervor. T-Com sei nicht nur im klassischen Telefongeschäft unter Druck geraten und verliere deutlich Marktanteile, sondern würde zunehmend auch in seinem wichtigsten Wachstumsmarkt Breitband-Dienste Probleme bekommen.

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Besonders prekär ist dem Bericht des Manager Magazins zufolge die Lage beim Internetdienstleister T-Online, der in den nächsten Monaten mit der Festnetzsparte verschmolzen wird. Die Telekom-Tochter stellte Mitte 2005 nur noch rund 40 Prozent aller breitbandigen Zugangsdienste bereit, da aggressive Wettbewerber wie United Internet und Freenet massiv aufholen, so das Manager Magazin.

Der Chef der Festnetzsparte Raizner will mit radikalen Schnitten die Sparte wieder auf Vordermann bringen. Dazu soll das Portfolio von derzeit 700 auf etwa 80 Produkte bereinigt werden, zahlreiche Prozesse von der Auftragsannahme bis zum Stördienst sollen vereinfacht und beschleunigt werden.

Damit nicht genug: In den nächsten drei Jahren sollen dem Bericht nach auch drastische Personaleinsparungen bei T-Com vorgenommen werden. Nach Informationen des Blattes sollen bis 2008 jährlich 10.000 bis 15.000 Stellen abgebaut werden. Derzeit beschäftigt die T-Com noch rund 110.000 Mitarbeiter.



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ThorstenS 23. Sep 2005

Ehm sicher, dass die ein eigenes Endleitungsnetz haben oder nur eine eigene Backbone...


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