BenQ stampft Siemens-Markennamen schon 2007 ein

Standorte in Deutschland sollen erhalten bleiben

Nach einem Bericht des Handelsblatts will BenQ den Siemens-Markennamen für die neu erworbene Handy-Sparte deutlich früher nicht mehr nutzen, als das Unternehmen dürfte. Im Rahmen der Übernahme hatte BenQ das Recht erhalten, fünf Jahre lang den Siemens-Namen auf seine Handys zu kleben. Nun soll schon 2007 Schluss sein.

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Das Handelsblatt befragte in einem Interview Jerry Wang, Vizepräsident und Marketingleiter von BenQ, nach den Absichten der Taiwanesen. Seiner Aussage nach will man nur noch 18 Monate lang Siemens-Handys in Deutschland und anderen Ländern, in denen es noch keine eigenen BenQ-Handys gibt, verkaufen. Danach kommt zunächst eine neue Übergangsmarke BenQ/Siemens, die man bis Oktober 2010 verwenden will. Das dafür notwendige Logo befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll Anfang 2006 vorgestellt werden, so Wang.

Die Handy-Marke Siemens verschwindet nach der Übernahme durch den taiwanischen Konzern BenQ schneller vom Markt als bisher bekannt. Schon ab dem Frühjahr 2007 wird BenQ den Namen Siemens schrittweise durch ein eigenes Logo ersetzen.

Die Pläne von BenQ sehen vor, dass der mit dem Siemens-Image transportierte Name BenQ dann auch in anderen Bereichen als dem Mobilfunk akzeptiert würde. BenQ bietet unter anderem auch Notebooks, Flachbildschirme und Digitalkameras an.

Für 2006 plant das taiwanische Unternehmen eine Umsatzverdoppelung. 2004 belief sich dieser auf umgerechnet 5 Milliarden US-Dollar, schreibt das Handelsblatt. Allein 30 neue Handy-Modelle will das Unternehmen im kommenden Jahr vorstellen.

Auch nach Ablauf der Standortgarantien, die BenQ im Rahmen der Übernahme leisten muss, wolle man in Deutschland bleiben, zitiert das Handelsblatt Wang.

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