Microsoft wird 30 - und blickt zuversichtlich in die Zukunft

16.000 Angestellte feiern in Seattle großes Jubiläum

Am Freitag, dem 23. September 2005, feiert Microsoft im Rahmen einer jährlichen Firmenveranstaltung in Seattle das 30-jährige Bestehen des Unternehmens. Über 16.000 Angestellte werden teilnehmen und das Microsoft-Management will die Gelegenheit nutzen, über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zu reflektieren.

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Microsoft wurde 1975 als Garagenfirma gegründet und zählt mittlerweile zu den größten und einflussreichsten Unternehmen. Die Führungsriege erhofft sich für die Zukunft eine unglaublich spannende Periode der technischen Neuerungen. Microsofts Gründer, Chairman und Chef-Software-Entwickler Bill Gates und Microsoft-CEO Steve Ballmer wollen den Angestellten auf der Veranstaltung für ihre Anstrengungen danken und ihre Visionen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens verkünden.

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Vor allem in den Bereichen Grafik, der realistischen 3D-Gesichtsdarstellung (per Facial-Expression Mapping), Spracherkennung, Signalverarbeitung und in Quantencomputer soll investiert werden. Microsoft will im Vergleich zu den letzten drei Jahren allein in den kommenden anderthalb Jahren mehr als die doppelte Zahl an neuen Produkten und Diensten vorstellen.

Gates zeigt sich im Rückblick auf die 30 Jahre Microsoft besonders stolz, mutig auf Techniken wie die grafische Benutzeroberfläche oder Web-Services gesetzt zu haben und zu beobachten, wie sie sich zu etwas entwickeln, auf das sich die Leute tagtäglich verlassen können. Ein Vorreiter war Microsoft aber in beiden Bereichen nicht. Bei den grafischen Benutzeroberflächen gilt das Palo Alto Research Center (PARC) als Geburtsstätte, während Apple in deren Weiterentwicklung mehr Händchen bewiesen hat.

Auch bei den Web-Services war Microsoft zwar kein Vorreiter, hat es jedoch wie in anderen Bereichen geschafft, immer rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen und technische Ideen für die eigenen Zwecke aufzugreifen. Microsofts Mitarbeiter sind jedoch in Bezug auf eigene Ideen und in der Forschung auch nicht untätig. Die nächste große Innovationswelle für Microsoft und die gesamte Industrie erhofft sich Gates vor allem von Computern, die zuhören, sprechen, lernen und verstehen. Entsprechende langfristige Forschungen finanziert Microsoft.

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Steve Ballmer sieht Microsoft auch durch seine Vergangenheit gut für die Zukunft positioniert, vor allem durch die Konzentration auf das Massengeschäft: "Mit unserem 30-jährigen Erbe der Auslieferung von preiswerten Großserien-Innovationen sind wir in einer großartigen Position, um Menschen und Organisationen die Software und die Services zu bieten, die sie zur Nutzung ihres Potenzials benötigen", kommentiert Balmer das anstehende Jubiläum. Vor allem im Hinblick auf die in voller Fahrt befindliche Open-Source-Bewegung wird Microsoft dabei aber noch die eine oder andere Herausforderung zu meistern haben.

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Wissender 27. Sep 2005

Billy hatt(e) reiche Eltern, aber war kein geborener Millionär. Die Lizenz an IBM ist...

Ausgewogenheit 26. Sep 2005

Tja, die Kisten kenne ich alle inclusive Großrechner, aber auch die Windows-Schiene...

Ausgewogenheit 24. Sep 2005

Das ist/war allenfalls nicht ganz schön, aber trotzdem logisch und inhaltlich richtig und...

Kazap 23. Sep 2005

Nein, es sich leisten zu können Windows nicht zu nutzten, auch beruflich usw. Ich hab...

mein_name 23. Sep 2005

nach 8 jahren sche1sse bin ich zu den schluß gelangt das es höchste zeit für linux wird...



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